Aktuelles

Deutscher 7er Ligapokal Frauen/Finalturnier in Rottweil

Am kommenden Wochenende (Sa. 11.05. und So. 12.05.19) findet das Turnier um den Ligapokal Süd-West auf dem Rugbyplatz in Rottweil statt. Zur Teilnahme haben sich Teams aus mehreren regional aufgeteilten Ligen aus dem Süden der Republik qualifiziert: Bayern (SG Unterföhring/Bad Reichenhall, RC Regensburg 2000, RfC Augsburg und StuSta München), Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen (TG Darmstadt, SG Marburg/Gießen, Kaiserslautern und RC Aachen und Baden-Württemberg (Freiburger RC, TSV Handschuhsheim und RC Rottweil).

Am Samstag startet dieses  überregionale Turnier mit den Gruppenspielen um 12.00 Uhr, am Sonntag finden ab 10.00 Uhr dann die Platzierungs- und das Finalspiel statt.

Die Frauenmannschaft des RC Rottweil hat sich bei den vergangenen Turnieren der Süd/West Gruppe gut behauptet und freut sich, das Turnier auszutragen.  In das noch relativ junge Team konnten in den letzten Monaten immer wieder neue Spielerinnen integriert werden. Dieser Zuwachs ist wichtig, sodass nun erstmals einen vollen Kader verbucht werden kann. Neugierige junge Frauen sind jederzeit zum Schnuppern des Spiels mit dem ovalen Ball in der Mannschaft herzlich willkommen.

Für die anstehenden beiden Turniertage sind Unterstützer und Fans vor allem für die „Schwarz-Gelben“ herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, der Eintritt ist frei.

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RC Rottweil verliert hochklassiges Spitzenspiel mit 19:36 / 2. Bundesliga Süd

Was für ein Spiel! Trotz einer kämpferischen wie auch spielerischen Meisterleistung schaffte es der RCR nicht, dem klaren Meisterfavoriten und ungeschlagenen Tabellenführer SC Neuenheim (Heidelberg) die erste Niederlage der Saison beizubringen. Die „Schwarz-Gelben“ verloren  vor über 240 Zuschauern das Spitzenspiel mit 19:36 (Halbzeit 7:10). Mit einer solchen Leistung kann der RCR selbstbewusst den beiden restlichen Rundenspielen gegen Nürnberg und Unterföhring entgegensehen und sich auf die Aufstiegsspiele Anfang Juni konzentrieren. Zunächst aber dürfen sich die RCR-Cracks erst einmal über die bisher beste Leistung der Runde freuen.

Die Favoriten aus der Kurpfalz präsentierten sich  wie erwartet spiel- und angriffsfreudig und die Spieler beider Mannschaften gingen sehr ambitioniert ins Match, Angriffsversuche wurden auf beiden Seiten konsequent und hart getackelt.  Doch bereits nach sechs Minuten, in denen das Spiel im Mittelfeld hin und her wog, setzten die SCN‘ler einen Straftritt vor die Mallinie und legten außen rechts zum 0:5 ab. In den folgenden Minuten konnten sich die RCR’ler in der Hälfte der Gäste festsetzen, aber ohne entscheidenden Raumgewinn. Einige unglückliche Vorwürfe  brachten die „Blauen“ immer wieder in Ballbesitz, die dann zu weit gespielten Angriffe genutzt wurden. Entscheidende Durchbrüche konnten die „Schwarz-Gelben“ mit konsequenter und geschlossener Defensivarbeit verhindern. Nach einer halben Stunde und mehreren gut gespielten Aktionen nach Rucks (offenen Gedränge) kam RCR-Verbinder Sio Kapaga ins Malfeld und konnte das „Ei“  ablegen. Weil er bei dieser Aktion regelwidrig getackelt wurde, entschied der gut leitende Schiedsrichter Uwe Jansen (Neckarsulm) auf Strafversuch. Der RCR führte mit 7:5. Danach verlagerte sich das Spiel in stetigem Wechsel in die jeweils gegnerische Hälfte, die Defensivarbeit auf beiden Seiten ließ es aber nicht zu, dass sich ein Team zunächst weitere Punkte gutschreiben konnte. Schließlich war es aber doch der SCN, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einer Drangphase mit dem Sturm zum 7:10 ablegen konnte.

Der RCR machte nach dem Seitenwechsel Druck und setzte sich im Viertelfeld der Gäste fest, die aber stark verteidigten und sich mit Kicks in die Gasse immer wieder befreien konnten. Nach mehreren Rucks aber konnte Schlussspieler Emmanuel Mora  mit Unterstützung des Sturms einen kurzen Sprint mit dem zweiten Versuch für den RCR zum 12:10 abschließen. Die Antwort der „Blauen“ kam postwendend und nach einem dynamischen Sturmangriff holten sie sich nach dem Versuch und der anschließenden Erhöhung zum 12:17 die Führung zurück. Wenige Minuten später bauten sie nach einem weiteren Versuch und erfolgreicher Erhöhung ihren Vorsprung auf 12:24 aus(50. Min.). Danach dominierte der RCR wieder und setzte mit einer Reihe gut gespielter Rucks sein aggressives, variantenreiches Sturmspiel fort und kam so mehrfach ins Viertelfeld der Gäste. Ein zugesprochener Straftritt konnte zunächst nicht verwandelt werden. Doch wenige Minuten später konnte wiederum Emmanuel Mora nach mehreren Sturmphasen und seitlichen Spielöffnungen zum 17:24 ablegen. Verbinder Sio Kapaga erhöhte zum 19:24. Die von den begeisterten Zuschauern erhoffte Spielwendung war den RCR-Cracks nicht möglich. Kurz vor Spielende konnten sie zwei weitere Versuche und eine Erhöhung der schnellen SCN-Drei-Viertel-Reihe nicht verhindern und Schiedsrichter Uwe Jansen pfiff die hochklassige Begegnung mit dem 19:36 Endergebnis ab.

Trainer Gustavo Lopez: „Wir haben dieses Spitzenspiel gegen den in dieser Runde klar dominierenden SCN  zwar verloren, konnten das Spiel aber mit viel Einsatz und Kampfgeist über lange Zeit offen gestalten. Das war eine tolle Mannschaftsleistung und die Spieler können stolz auf sich sein. Unsere Spielanlage war gut und forderte  den SCN immer wieder an ihre Grenzen zu gehen. Die beiden kurz vor Spielende erzielten Versuche des verdienten Siegers SCN sind etwas ärgerlich. Meine Jungs haben über 80 Minuten eine großartige Leistung geboten.

Das war Rugby, wie es sich Zuschauer nur wünschen können. Die vielen Fans waren begeistert und verließen zufrieden den  Platz – trotz der Niederlage. Was die beiden Teams gezeigt hatten, hatte den Unterhaltungswert eines Super-Rugby-Spiels.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:  Mo Taufateau, Markus Brausam, Swen Engelhardt, Tobias Oswald, Noah Volkers, Michael Oswald, Leonardo Faria, Rui da Silva und Hennrik Weiß (alle Sturm); sowie Martin Ross, Sio Kapaga, Nicolas Rinklin, Vincent Holpp, Lukas Kästner, Antoine Essomba, Emmanuel Mora, Fabian Schüler, Bjarne Stern, Christian Volkmann und Jörg Hügel (alle Verbindung und Drei-Viertel).

Bilder vom Spiel

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Spitzenspiel in Rottweil! „Überflieger“ SC Neuenheim (SCN) kommt.

Rugbyfans nicht nur aus Rottweil und Umgebung fiebern dem Samstag entgegen, wenn um 15:00 Uhr auf eigenem Platz das Spitzenspiel der laufenden Saison ausgetragen wird. Gegner des Tabellenzweiten RC Rottweil ist der ungeschlagene und hochfavorisierte Tabellenführer SC Neuenheim (Heidelberger Stadtteil). Die Kurpfälzer haben die bisherigen Runden-Begegnungen souverän gewonnen und aufgrund ihrer spielerischen und körperlichen Dominanz stehen die Kurpfälzer vor
dem Wiederaufstieg in die 1. Liga. Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs gehen die „Schwarz-Gelben“ durchaus selbstbewusst in diese Spitzenpartie. Die Moral der Truppe ist gut und diese Woche wurde von Chef-Trainer Gustavo Lopez und seinem Co-Trainer Franz Schmiederer noch einmal intensiv genutzt, um die Feinabstimmung zu verbessern. An Motivation
mangelt es bei den RCR’lern nicht und so wollen sie alles dafür tun, dass die Punkte nicht unbedingt „den Neckar runter gehen“.
Trainer Gustavo Lopez: „Die Neuenheimer haben ein sehr eingespieltes und
kampfstarkes Team, das mit viel Körpereinsatz spielt und auch bei Auswechslungen oder anderen Umstellungen das hohe Niveau sowohl taktisch wie auch spielerisch hält. Für meine Jungs ist es wichtig, dass wir das Spiel und den Kampf von Anfang an annehmen. Wir müssen klug und diszipliniert über unseren Sturm mit stabilen Gedrängen und sicheren Gassen ins Spiel finden und dann vor allem mannschaftlich geschlossen agieren, sowohl in der sicher stark geforderten Defensive wie auch in
der Offensive. Wir möchten unseren zahlreichen und mitfiebernden Anhängern ein tolles Rugbyspiel bieten. “


Im Anschluss des 2.-Liga-Spiels bestreitet die Reservemannschaft des RCR ein Freundschaftsspiel gegen den RC Konstanz, der derzeit in der Regionalliga Baden- Württemberg den 3. Tabellenplatz belegt.

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RC Rottweil schlägt den Heidelberger TV und behauptet 2. Tabellenplatz

„Das Ligaspiel in der 2. Bundesliga Gruppe Süd zwischen dem RC Rottweil und dem Heidelberger TV endet mit 51: 5 (Halbzeit 20:0) für den RC Rottweil.“ Mit diesen Worten endete vor ca. 150 Zuschauern die sachkundige Ansage des Stadionsprechers und RCR-Vorstandsmitgliedes Karl-Heinz Villinger der äußerst spannenden, schlussendlich aber doch recht einseitigen Begegnung am Samstag.
Der Beginn der Partie gehörte den RCR‘lern. Die von Trainer Gustavo Lopez
geforderten frühen Punkte eröffnete Schlussspieler Costi Croitoru mit einem Straftritt nach HTV-Abseits an der 22 m-Linie. Wenige Minuten später konnte Kapitän Leo Faria zum 8:0 ablegen und Costi Croitoru erhöhte auf 10:0. Ihre Dominanz in den Standard-Situationen (Gassen, Gedränge), aber auch die konsequente Defensiv- Arbeit brachte sie weiter nach vorne und nach 15 Minuten konnte der 3.-Reihe- Stürmer Mo Taufateau mit einem energischen Durchbruch nach einem Ruck (offenes
Gedränge) die Führung zum 15:0 ausbauen. Nach der Erhöhung wiederum durch Costi Croitoru stand es 17:0. Beim diesem Stand verflachte die Partie ein wenig. Nachlässigkeiten im Pass- wie auch im Zusammenspiel sowie in den Tackles an den Rucks führten zu Straftritten und brachten so die HTV‘ler zurück ins Spiel. Die Gäste aus der Kurpfalz verstärkten ihren Einsatz, besetzten die Spielhälfte der RCR‘ler und kamen immer wieder ins Viertelfeld der RCR‘ler. Deren Verteidigung konnte die gegnerischen Angriffszüge aber konsequent abwehren. Kurz vor Seitenwechsel
stellten die RCR-Cracks wieder auf Angriff und ein Durchbruch von Costi Croitoru führte zu einem Straftritt, den er zum 20:0 Halbzeitstand verwandelte.
Mit viel Elan kamen die Kurpfälzer aus der Halbzeitpause zurück und setzten sich in der RCR-Hälfte fest – ohne aber etwas Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Danach nahmen die Platzherren das Heft des Handelns wieder in die Hand. Das schnelle Zusammenspiel von Verbinder Sio Kapaga mit Nicolas Rinklin, Emmanuel Mora, Rui da Silva und Antoine Essomba (Drei-Viertel-Reihe) war da so druckvoll wie
zu Spielbeginn. Vier ähnlich aufgebaute Angriffe wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Stürmer des RCR beherrschten das „Ei“ an Rucks und setzten sich dann mit gut gespielten Aufnahmen bis ins Malfeld durch. 1.-Reihe-Stürmer Michael Oswald eröffnete diese Serie, gefolgt von 3.-Reihe-Stürmer Leo Faria, 2.-Reihe-Stürmer Noah Volkers und Außen-Drei-Viertel Emmanuel Mora. Costi Croitoru verwandelte alle vier Erhöhungen und nach etwa 70 Minuten führte der RCR überlegen mit 46:0. Wenige Minuten später kamen die HTV’ler zu ihrem Ehrenversuch: Ein missglückter Befreiungskick der Platzherren landete in deren Armen, die nur mit einem Foul zu stoppen waren. Nach dem anschließenden Straftritt in die Gasse öffneten die „Turner“ das Spiel und konnten nach halbherzigen Tackles der Platzherren mit 46:5 ablegen. Die Erhöhung von weit außen gelang nicht. Den Schlusspunkt in der Nachspielzeit setzten die Platzherren: Ein weit geöffneter Angriff über den jungen Lukas Kästner führte zu einem Gedränge. Das danach gewonnene Gedränge schob der RCR-Sturm nach vorne und Mo Taufateau stellte mit seinem zweiten Versuch das
51:5 Endergebnis her.

Trainer Gustavo Lopez: „Kein Traumspiel, aber eine solider, gut und konsequent erarbeiteter Sieg gegen den HTV, gegen den wir noch nie in dieser Deutlichkeit gewonnen haben. Wir konnten vieles umsetzen und vieles hat zusammengepasst. Trotz allem gab es noch einige Schwachpunkte, an denen wir weiter arbeiten werden. So muss es uns noch besser gelingen, den Ball besser und länger in den eigenen Reihen zu halten und so den Gegner noch mehr zum Laufen zu bringen. Wirhaben das mit Spannung erwartete Spiel aber zu einer letztlich einseitigen Angelegenheit machen können. Meine Jungs dominierten die Standards, waren in Kontaktsituationen überlegen und insgesamt die besser organisierte Mannschaft.“


Für den Rugby-Club Rottweil spielten:
Markus Brausam, Swen Engelhardt Michael Oswald, Tobias Oswald, Noah Volkers, Robert Lehmann, Leonardo Faria, Mo Taufateau, Gabriel Jäger, Szani Ladislau, Martin Storck und Hennrik Weiß, (alle Sturm); sowie Martin Ross, Sio Kapaga, Nicolas Rinklin, Emmanuel Mora, Rui da Silva, Antoine Essomba, Costi Croitoru, Vincent Holpp, Lukas Kästner, Bjarne Stern und Bernard Tsang (alle Verbindung
und Drei-Viertel).

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