Aktuelles

Rugby-Club Rottweil fährt zum RC Unterföhring

Ergebnis:

RC Unterföhring – RC Rottweil

20 : 33

 

 

Zum letzten Spiel der Vorrunde reist der RCR am Samstag zum RC Unterföhring (14.00 Uhr). Der RCR steht auf Platz zwei der Tabelle und möchte mit einem Sieg die Grundlage schaffen, den Anschluss an die 

Tabellenspitze zu halten. Die Bayern belegen nach dem überraschenden Sieg beim Heidelberger TV (HTV) derzeit den 5. Tabellenplatz.

Für die Unterföhringer verliefen aber die bisherigen Spiele alles andere als zufriedenstellend. Neben vier z. T. knappen Niederlagen konnten sie die Begegnungen gegen Schlusslicht Stuttgarter RC und gegen den HTV in der aktuellen Ligarunde für sich entscheiden.

Die aktuelle Tabelle

Trainer Gustavo Lopez und Co-Trainer Franz Schmiederer sowie den Spielern ist klar, dass die RCR’ler den Gegner nicht unterschätzen dürfen. Die RCU’ler fuhren am letzten Wochenende mit geschwellter Brust aus der Kurpfalz zurück. Mit der besten Saisonleistung nahmen sie vor allem in der zweiten Spielhälfte dem Traditionsclub vom unteren Neckar die Punkte ab. Die „Schwarz-Gelben“ haben nach dem Dämpfer gegen den Zweit-Liga-Überflieger SC Neuenheim vor zwei Wochen gegen Nürnberg am letzten Samstag zu alter Stärke zurückgefunden und deutlich gewonnen. Dies sollte auch nahe der bayrischen Metropole gelingen. Die Rottweiler möchten die Vorrunde erfolgreich abschließen. Vor allem auf die Sicherung eigener Gassen und Gedränge soll das Hauptaugenmerk gerichtet sein, um so Grundlagen für das offene Sturmspiel zu schaffen. Dann wird es möglich sein, dass die Hintermannschaft (Drei-Viertel-Reihe) ihre Spielzüge und Kombinationen erfolgreich abschließen kann. Die RCU‘ler müssen sich bei diesem Kräftemessen also von Anfang auf ein offensives Kampfspiel seitens der „Schwarz-Gelben“ einstellen.

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Rugby-Club Rottweil festigt 2. Tabellenplatz 

Mit einem verdienten und überlegenen 56:10 (Halbzeit 22:10) vor ca. 200 Zuschauern gegen den Aufsteiger TSV 1846 Nürnberg bleibt der RC Rottweil in der Tabellenspitze.

Bereits mit dem Ankick machen die RCR’ler mit mehreren Rucks (offene Gedrängen) Druck. Daraus ergab sich bereits mit der zweiten Gasse wenige Meter vor dem Nürnberger Malfeld der erste Versuch. Stephan Holpp durchbrach die Verteidigungslinie und nach Abspiel legte Kapitän Lonardo Faria zum 5:0 ab. Wenige Minuten später konnte Verbinder Sio Kapaga nach einer Spielöffnung an die Außenlinie den zweiten Versuch zum 10:0 legen. Die „Schwarz-Gelben“ blieben weiter am Drücker, die Franken konnten die Angriffe aber mit viel Einsatz abwehren und drängten ihrerseits nach vorne. Nach einem Regelverstoß (Ballhalten am Boden) konnte Nürnberg mit einem Strafkick die ersten 3 Punkte verbuchen. Doch bereits mit dem Gegenzug konnte aber Rottweil durch den neuseeländischen Neuzugang Edwayne Molisilafai auf 15:3 erhöhen. Dabei blieb es zunächst – für manchen der zahlreichen Fans am Spielfeldrand viel zu lange. Manche der Angriffsbemühungen der RCR‘ler endeten immer wieder in ungenauen Anspielen und daraus folgenden Vorwürfen, die dann die TSV‘ler zum Kontern einluden. Nach einer halben Stunde sicherte sich Nürnberg eine Gasse etwa zehn Meter vor der Rottweiler Mallinie und konnte nach einem energischen Durchbruch zum 15:8 und mit der Erhöhung zum zwischenzeitlichen 15:10 aufschließen.
Danach neutralisierten sich beide Teams wieder weitgehend, denn die Angriffe beider Teams wurden durch harte und saubere Tacklings gestoppt. In dieser Phase des Spiels hatten die „Schwarz-Gelben“ mehr Anteile am Spiel, konnten dies aber nicht in Punkte umwandeln und man vermisste die notwendige Unterstützung für den balltragenden Mitspieler. Mancher raumgreifende Antritt blieb somit nur Stückwerk. Der RCR besann sich danach wieder auf seine Stärken und wenige Minuten vor Seitenwechsel kämpften sich die RCR‘ler mit einem schnellen Dreiviertelangriff bis ins Malfeld der Nürnberger, allerdings gab es nach einer Unachtsamkeit (Vorwurf) keine Punkte. Dies gelang dann aber nach einem starken Sturmangriff: Hakler Lucian David konnte sich bis ans Malfeld durchtanken. Nach dem schnell gespielten Ruck legte wiederum Innen-Drei-Viertel Edwayne Molisilafai das „Ei“ zum 20:10 ab. Die erfolgreiche Erhöhung durch Schlussspieler Emmanuel Mora zum 22:10 markierte den Halbzeitstand.

Mit der Vorgabe, sich auf das eigene Spielsystem zu konzentrieren gab Trainer Gustavo Lopez mit seiner deutlich und nachdrücklich formulierten Halbzeit-Ansprache die Marschrichtung vor. Die RCR’ler fanden schnell wieder ins Spiel und drängten offensiv nach vorne, erhöhten das Spieltempo aber auch den Körpereinsatz. Das Spielgeschehen wurde so überwiegend in die gegnerische Hälfte verlagert. Direkt nach dem Wiederankick tankte sich der zweite neuseeländische Neuzugang Mounga Taufatefau durch die Franken-Defensive und legte seinen ersten Versuch für den RCR zum 27:10. Wenige Minuten später konnte Edwayne Molisilafai mehrere Nürnberger düpieren und zum 32:10 erhöhen. Nach der Erhöhung von Sio Kapaga stand es 34:10. Danach sicherten sich „Schwarz-Gelben“ an der Nürnberger Viertelfeldlinie nach einer Gasse den Ball. Gabriel Jäger (1.-Reihe-Stürmer) wurde auf der Außenbahn angespielt und legte nach kraftvollem Einsatz unter den Malstangen zum 39:10 ab. Sio Kapaga erhöhte erfolgreich zum 41:10. Fünf weitere Punkte trug Schlussspieler Emmanuel Mora bei, der einen schön gespielten Angriff der Drei-Viertel-Reihe erfolgreich zum 46:10 abschloss. Danach konnte sich Rottweil wieder im Viertelfeld der Nürnberger festsetzen und mehrere Rucks bis kurz vors Malfeld spielen. Nach halbherziger 46er-Abwehr war es wiederum der 3.-Reihe-Stürmer Mounga Taufatefau, der mit seinem dynamischen Lauf von der Mittelinie bis ins Malfeld von der Gäste-Defensive nicht aufgehalten werden konnte und zum 51:10 abschloss. Die Franken wollten in der Schlussphase einen weitere Punkte und starteten immer wieder zu gefährlichen Angriffen, die aber infolge fehlender Unterstützung und guter RCR-Defensivarbeit keine Aussicht auf Erfolg hatten. Die RCR‘ler spielten die Begegnung clever zu Ende, konnten das „Ei“ in den eigenen Reihen halten und setzten den Schlusspunkt nach einer Gasse an der 22-Meter-Linie der Nürnberger. Costinel Croitoru passte nach einem Solo bis kurz vor die Mallinie auf Mounga Taufatefau, der mit seinem zweiten Versuch zum 56:10-Endstand ablegte. Danach pfiff der gut leitende Schiedsrichter Bob Schellenberger (Stuttgart) die Begegnung ab.

Nach dem Spiel verabschiedeten und dankten die Spieler und die Vorstandschaft ihrem 1.-Reihe-Stürmer Max Eigenmann, der nach über 20-jährigerer Schüler-, Jugend- und Aktiven-Zugehörigkeit den RC Rottweil und die Heimat verlässt und mit seiner Lebensgefährtin eine neue Herausforderung in deren Heimat Neuseeland sucht.

Trainer Gustavo resümiert:
„In der 1. Halbzeit war manche unserer Aktionen nur halbherzig und bei eigenen Gassen sogar nachlässig. Dass meine Spieler das besser können, haben sie danach gezeigt. Wir konnten in der 2. Halbzeit einige gut herausgespielte Versuche erzielen. Die Einwechselspieler waren dabei sehr wirksam und erfolgreich. In diesem Spielabschnitt waren wir klar besser mit guter Unterstützung für den Ballträger und mehr Einsatz sowohl in der Defensive wie auch in der Offensive.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:
Szani Ladislau, Lucian David, Swen Engelhardt, Noah Volkers, Martin Storck, Robert Lehmann, Tobias Oswald, Leonardo Faria, Mounga Taufatefau, Gabriel Jäger, Michael Oswald, Petrica Ababei, Max Eigenmann und Richard Nothwang (alle Sturm); sowie Martin Ross, Sio Kapaga, Edwayne Molisilafei, Rui da Silva, Stephan Holpp, Bjarne Stern, Emmanuel Mora, Costinel Croitoru und Jörg Hügel (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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Rugby Club Rottweil erwartet den TSV 1846 Nürnberg

Ergebnis:

RC Rottweil – TSV 1846 Nürnberg

56 : 10

 

 

Am Samstag erwartet der RCR den TSV Nürnberg (14.00 Uhr). Der RCR steht auf Platz zwei der Tabelle und möchte nach der Niederlage gegen den SC Neuenheim (SCN) mit einem Sieg Kontakt zur Tabellenspitze halten. Der TSV belegt derzeit den sechsten Tabellenplatz in der starken 8er Südgruppe der 2. Bundesliga.

Für den Aufsteiger aus der fränkischen Metropole verliefen die bisherigen Spiele durchwachsen. Zwei Spiele gegen die derzeitigen Schlusslichter RC Unterföhring und den Stuttgarter RC konnten die Nürnberger in der aktuellen Ligarunde für sich entscheiden.

Aufgrund der bisherigen Rundenspiele scheint auf dem Papier eine wenig spannende Begegnung auf dem Spielplan zu stehen. Der 2. RCR-Vorsitzende Daniel Kästner sieht die Begegnung so: „Gegen unseren Gegner am Samstag gilt es mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Freude an die erfolgreichen Spiele anzuschließen, die die Mannschaft bisher gezeigt hat. In der Begegnung am letzten Samstag gegen den überstarken letztjährigen Erst-Ligisten SCN haben unsere Spieler mit viel körperlichem Aufwand gekämpft und dabei auch die eine oder andere Blessur davongetragen. Mögliche verletzungsbedingte Ausfälle kann die Mannschaft aber gut ausgleichen. Ich hoffe, dass sich unsere Mannschaft mit Herz und Wille gegen die Nürnberger einen deutlichen Sieg erspielt.“

Trainer Gustavo Lopez und seinen Spielern ist klar, dass die RCR’ler den Gegner nicht unterschätzen dürfen und nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem notwendigen Einsatz die ehrgeizigen Franken in Schach halten können. Die „Schwarz-Gelben“ möchten an die Erfolge der Vorrunde anschließen und die Niederlage des vergangenen Wochenendes vergessen machen. Das Hauptaugenmerk ist auf das Sturmspiel gerichtet um dann die schnelle Hintermannschaft ins Spiel zu bringen. So sollen die TSV‘ler von Anfang an in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt werden. Nicht zuletzt wollen die „Schwarz-Gelben“ in diesem Spiel die notwendige Abstimmung zeigen um erfolgreich auch das letzte Vorrundenspiel beim bisher nicht richtig in Tritt gekommenen RC Unterföhring zu gestalten.

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Deutliche Niederlage für den RC Rottweil in Heidelberg

SC Neuenheim (SCN) siegt deutlich mit 55:10 (29:10)

Mit einer klaren Niederlage kamen die RCR‘ler am Samstag aus Heidelberg zurück und konnten der bisher gezeigten Liga-Dominanz des Erst-Liga-Absteigers SCN nur wenig entgegensetzen. V. a. körperlich überlegen und bestens eingespielt steht der Liga-Favorit wohl vor einem unangefochtenen Durchmarsch. Die „Schwarz-Gelben“ zeigten eine gute Leistung und kämpften mit sehr viel Einsatz. Man wird sehen wie viel Kraft der Cracks gegen den SCN gelassen wurde. Am Samstag steht das nächste Heimspiel gegen den TSV 1846 Nürnberg an.

Die erste Halbzeit, ja das gesamte Duell, ging spielerisch klar an die Kurpfälzer. Die SCN‘ler begannen drangvoll und konzentriert und setzten sich mit ihrem ersten Angriff in der Hälfte der RCR’ler fest. Schon nach drei Minuten eröffneten sie den Versuchsreigen sie mit einem Sololauf an der Außenlinie und der Erhöhung zum 7:0. Nachdem die „Schwarz-Gelben“ nach einem Fehler an der Gasse bestraft wurden, schoben die Gastgeber das gewählte Gedränge weit nach vorne und erhöhten nach schnellen Pässen und der Erhöhung auf 14:0. Kurze Zeit später hielten die RCR’ler den Ball nach einer eigenen Gasse und mehreren Rucks unter Kontrolle. Eine kurze Öffnung auf 3.-Reihe-Stürmer Robert Lehmann führte nach kraftvollem Sprint zum 14:5-Anschluss. Verbinder Sio Kapaga erhöhte zum 17:7. Die Neuenheimer bauten mit ihrem körperlich überlegenen Sturm weiter Druck auf, der RCR hielt mit viel Aufwand dagegen. Zwar kamen die „Schwarz-Gelben“ mit eigenen Angriffen immer wieder ans Viertelfeld der Gastgeber, diesen Angriffen fehlte aber die notwendige Durchsetzungskraft um erfolgreich abzuschließen. Die SCN’ler schafften es immer wieder, den Spielfluss der RCR’ler mit harten Attacken zu unterbinden und ihrerseits anzugreifen und das Spielgeschehen in die Gäste-Hälfte zu verlagern. Die körperliche Überlegenheit machte sich nicht nur im Gedränge bemerkbar. Mitte der ersten Halbzeit kamen sie nach kraftvollen und sicher gespielten Seitenverlagerungen mit weiteren Versuchen zum zwischenzeitlichen 29:7. In der Nachspielzeit konnte Schlussspieler Emmanuel Mora mit einem Straftritt wegen Hochhaltens zum 29:10-Halbzeitstand abschließen.

Wie zu Spielbeginn mussten die „Schwarz-Gelben“ bei Wiederankick mit viel Aufwand weitere SCN-Attacken abwehren. Beide Mannschaften wollten ihr Punktekonto erhöhen und beschäftigten auf beiden Seiten die Stürmer und mit körperlich intensiv gespielten Rucks (offene Gedränge). Die Rottweiler zeigten in dieser Spielphase einige gute Angriffe, hatte aber auch immer wieder Probleme mit ihrer Verteidigungslinie, die durch Abseitsstellungen den gut leitenden Schiedsrichter Florian Forstmeyer zu Interventionen zwangen und mit Straftritten geahndet wurden. Den daraus folgenden Ballbesitz nutzten die letztjährigen Erst-Ligisten zu weiteren Versuchen. Mit schnell und sicher gespielten Seitenwechseln, kraftvollen Sprints gegen die RCR-Defensive oder aber auch mit intensiv und geschlossen geschobenen Rucks konnten die SCN’ler im Abstand von ca. 10 Minuten weitere vier Versuche legen und mit drei Erhöhungen das Endergebnis von 55:10 herstellen.

Trainer Gustavo Lopez: „Das war ein faires Spiel mit Härte, Athletik und Dynamik auf beiden Seiten – und einem klaren Sieger. Wir mussten die Überlegenheit des SCN anerkennen, der mit seiner körperlich und spielerisch sehr starken Mannschaft für mich schon heute als Meister und Wiederaufsteiger feststeht. Meine Spieler haben über die gesamte Spielzeit gut agiert und Moral gezeigt, konnten das Spiel in entscheidenden Situationen gegen dieses routinierte Team aber nicht gestalten. Diese Begegnung war für uns ein wichtiges Spiel und es hat uns auch gezeigt, wo wir gegen ein erstklassiges Team stehen. Aufgrund der guten Leistungen in letzten Spielen ist diese klare Niederlage für mich kein Rückschritt. Ich bin ich mit meinen Jungs sehr zufrieden und wir schauen mit Spannung auf die beiden restlichen Rückrundenspiele gegen Nürnberg und Unterföhring.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:
Markus Brausam, Michael Oswald, Swen Engelhardt, Noah Volkers, Martin Storck, Robert Lehmann, Tobias Oswald, Leonardo Faria, Gabriel Jäger, Lucian David und Max Eigenmann (alle Sturm); sowie Martin Ross, Sio Kapaga, Nikolas Rinklin, Rui da Silva, Stephan Holpp, Bjarne Stern, Edwayne Molisilafei, Emmanuel Mora, Manuel Jäger, Bernard Tsang und Jörg Hügel (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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