Aktuelles

Rugby-Club Rottweil erwartet den Tabellenführer

Zum vierten Heimspiel der laufenden Saison erwartet der Rugby-Club Rottweil am Samstag (Rugby-Platz, 14.00 h) den umbenannten  SV StuSta Freimann (früher StuSta München).

Traditionell sind die Duelle gegen die Bayern immer von einer packenden Anfangsphase geprägt – beide Teams versuchen von Anfang an das Spiel und somit auch den Gegner zu dominieren. Deshalb wollen die „Schwarz-Gelben“ gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen setzen. Sie verlassen sich dabei auf die starke Hintermannschaft und wollen vom Leistungswillen und der Kampfkraft ihrer Stürmer profitieren. Ob sie mit dieser Konstellation ihr schnelles Spiel steigern können, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz gibt Trainer Gustavo Lopez kurz und knapp die Marschroute vor: „Mein Team ist mit  sehr guten mannschaftdienlichen Leistungen  in die Saison gestartet. Wir wollen uns weiter steigern!“

Die Studentenstädter haben ihre bisherigen vier Spiele jeweils souverän gewonnen und dabei immer auch den Bonuspunkt für mehr als vier Versuche erkämpft. Die Münchner haben ein sehr eingespieltes und kampfstarkes Team, der Sturm und  die Hintermannschaft (Drei-Viertel-Reihe) spielen mit viel Körpereinsatz  und auch bei Auswechslungen oder anderen Umstellungen  kann das hohe Niveau sowohl taktisch wie auch spielerisch gehalten werden. Für die „Schwarz-Gelben“ ist es wichtig, dass das Spiel und der Kampf von Beginn an  angenommen werden. Sie sollten diszipliniert über den  Sturm mit stabilen Gedrängen und sicheren Gassen ins Spiel finden und dann vor allem mannschaftlich geschlossen agieren, sowohl in der sicher stark geforderten Defensive wie auch in der Offensive.

Trainer Gustavo Lopez: „Wir kennen das Team vom Rand des Englischen Gartens und aufgrund der bisherigen Spielergebnisse in den vergangenen Spielen ist die sportliche  Rivalität groß. Wir haben mit guten  Mannschaftsleistungen die bisherigen Spiele gewinnen können und sowohl athletisch wie auch in der Abstimmung nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Es ein Spiel wie jedes andere auch. Nichtsdestotrotz wollen wir gewinnen. Wir freuen uns auf diese Begegnung und hoffen auf zahlreiche Unterstützung vom Spielfeldrand.“

Im Anschluss des 2.-Liga-Spiels bestreitet die SG RCR II/Neckarhausen das Punktspiel gegen den RC Konstanz. Beide Teams stehen derzeit in der Regionalliga Baden-Württemberg punktelos am Tabellenende. Mit den bisher gezeigten durchaus ermutigenden Leistungen der  SG-Cracks gegen stärkere Gegner sollte ein Sieg gegen die Konstanzer möglich sein.

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RCR schlägt den TSV 1846 Nürnberg mit 44:24 / II. Rugby-Bundesliga Süd

Beim 44:24 Sieg (Halbzeit 22:17) gegen den ambitionierten TSV 1846 Nürnberg hatten die „Schwarz-Gelben“ mehr Mühe als erwartet. Die franken konnten in dieser Begegnung vor ca. 180 Zuschauern das Spiel über weite Strecken offen halten. 

Das Spiel begann nach dem Anpfiff des  Schiedsrichters George Kaloxios auf beiden Seiten druckvoll und war geprägt durch zahlreiche Aktionen der beiden Sturmreihen. Zwar fanden die Platzherren  schnell ins Spiel und gingen nach wenigen Minutenmit einem Versuch durch Außen-Drei-Viertel Lukas Kästner und der verwandelten Erhöhung durch Costi Croitoru mit 7:0 in Führung, verloren durch ungenaue Anspiele immer wieder den Ball und konnten ihre Angriffe nicht wie gewohnt druckvoll nach vorne spielen.  So kamen die Stürmer des TSV immer wieder in Ballbesitz und konnten nach Öffnung auf die Drei-Viertel-Reihe und mit langen Kicks das Spiel in die Hälfte der RCR’ler verlagern. Die RCR‘ler schafften dann nach mehreren Rucks mit dem Versuch von Verbinder Sio Kapaga und der gelungenen Erhöhung wiederum von Innen-Drei-Viertel Costi Croitoru den Vorsprung auf 14:0 auszubauen. Er verwandelte danach auch noch einen Straftritt zum 17:0. Trotz der Führung taten sich die Platzherren weiterhin schwer und ermöglichten den TSV‘lern  nach mehreren nur halbherzigen Tackles den Anschlussversuch zum 17:5. Die „Schwarz-Gelben“ taten sich in der Defensiv-Abstimmung weiterhin schwer, so dass es mit Hilfe weiterer Kicks immer wieder zu gefährlichen Durchstößen der schnellen Hintermannschaft der Nürnberger kam, die durchweg nur mit viel Mühe abgewehrt werden konnten. Erst kurz vor der Halbzeit konnten die RCR-Cracks die Führung ausbauen. Nach mehreren Rucks (offene Gedränge) und einem Sololauf von Stephan Holpp konnte der freigespielte Schlussspieler Emmanuel Mora zum 22:5  einlaufen und ablegen. Im Gefühl der sicheren Halbzeitführung mussten die „Schwarz-Gelben“ aber noch zwei weitere Versuche der Gäste hinnehmen: Nach einem Ballgewinn einer von mehreren „kampflos“ überlassenen Gassen stand es 22:10 und nach einem weiten Überkick nach Passfehler ans RCR-Malfeld legten die TSV’ler zum 22:17- Halbzeitstand ab.

15 Minuten nach Wiederanpfiff baute Verbinder Sio Kapaga nach einem gut gespielten Gedränge auf 27:17 aus. Trotz großem und engagiertem Einsatz der Gäste kamen die RCR’ler nach einer gewonnenen Gasse und mehreren  Rucks durch Leonardo Faria ins Malfeld. Costi Croitoru erhöhte den Versuch zum zwischenzeitlichen 34:17. Vereinzelt brachen TSV-Spieler immer wieder durch die RCR-Reihen, wurden aber immer in sicherem Abstand zur Versuchslinie zu Fall gestoppt. Doch kam es aber immer wieder zu Regelwidrigkeiten (unsauberes Bodenspiel, Nichteinhalten der Abseitslinie), die gegen den RCR mit Strafkicks, auch zwei gelben Karten geahndet wurden. So kam der TSV in der 70. Minute mit einem Versuch und verwandelter Erhöhung  zum 34:24. Die Auswechslungen durch Trainer Gustavo Lopez erhöhten noch einmal die Spielintensität. Der Sturm des RCR setzte sich immer wieder im gegnerischen Viertelfeld fest und so konnten sie durch Außen-Drei-Viertel Bjarne Stern und 3.-Reihe-Stürmer Leonardo Faria noch zweimal punkten und die Führung auf 44:24 ausbauen. Nicht ohne Folgen bleibt wohl eine Aktion in der Nachspielzeit: 3.-Reihe-Stürmer Mo Taufateau wehrte sich nach regelwidrigem Festhalten durch einen gegnerischen Spieler am Boden mit einem Schlag  und wurde des Feldes verwiesen.

„Das war keine Mannschaftsleistung über die gesamten 80 Minuten, wie ich sie mir vorstelle. So geht es sicher auch einigen Spielern. Im  Spiel waren wir anfangs sehr angespannt, auch unsicher, ja sogar nachlässig und ohne den letzten Biss. So fanden wir schwer zu unserem gewohnten Spielniveau. Allen war bewusst, dass die TSV‘ler ihre Chancen suchen werden  und es zu einem offenen Spiel kommen würde. So war es dann auch. Wir hatten das Spiel bei den Gassen nicht immer im Griff. Die Gedränge waren gut, auch einen Großteil der gegnerischen Gedränge konnten wir gewinnen. Insgesamt haben aber zu viele vermeidbare Penaltys verursacht. Wir hatten heute  eine Auswahl an sehr guten Ersatzspielern, die sich nahtlos einfügten“, erklärt Trainer Gustavo Lopez nach dem Sieg.

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:   

Markus Brausam, Martin Ross, Swen Engelhardt,  Noah Volkers, Filip Turkiewicz, Rui da Silva, Mo Taufeteau,  Michael Oswald, Petrica Ababei, Hennrik Weiss und Leonardo Faria  (alle Sturm); sowie Daniel Muntean, Sio Kapaga, Lukas Kästner, Costi Croitoru,  Stephan Holpp, Bjarne Stern, Emmanuel Mora und Bernard Tsang (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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Rugby-Club Rottweil erwartet den TSV 1846 Nürnberg

Zum Nachholspiel des ersten Spieltags erwartet am Samstag der RCR den TSV 1846 Nürnberg (14.00 Uhr). Das Spiel wurde verlegt, da den Franken zu wenige ausgebildete 1.-Reihe-Stürmern zur Verfügung standen. Derzeit  steht der RCR auf Platz zwei  der Tabelle und möchte nach dem wegen  schlechter Platzverhältnisse abgesagten Spiel gegen den München RFC mit einem Sieg Kontakt zum umbenannten Tabellenführer SV StuSta Freimann halten, der nächsten Samstag bei den „Schwarz-Gelben“ antritt. In der Vergangenheit trat der Verein als StuSta München an.  Der TSV 1846 Nürnberg belegt derzeit den sechsten Tabellenplatz in der starken 8er Südgruppe der 2. Bundesliga.

Für den  letztjährigen Aufsteiger aus der fränkischen Metropole verliefen die bisherigen Spiele durchwachsen. Ein Spiel gegen das  derzeitige Schlusslicht RFC Augsburg konnten die Nürnberger in der aktuellen Ligarunde für sich entscheiden.  Das zweite Spiel verloren sie deutlich beim Tabellenführer.

Aufgrund der bisherigen Rundenspiele scheint auf dem Papier eine wenig spannende Begegnung auf dem Spielplan zu stehen. Die „Schwarz-Gelben“ möchten an die Erfolge zu Beginn der Runde anschließen.  Die starke Leistung beim Kantersieg gegen den RC Unterföhring am vorvergangenen Wochenende schafft bei den Cracks zusätzliche Motivation. Das Hauptaugenmerk ist auf das Sturmspiel gerichtet, das die Grundlagen so schaffen soll, dass die Hintermannschaft (Drei-Viertel-Reihe) ihre Spielzüge und Kombinationen erfolgreich abschließen kann. Die TSV‘ler müssen sich bei diesem Kräftemessen also von Anfang auf ein offensives Kampfspiel seitens der „Schwarz-Gelben“ einstellen.

Trainer Gustavo Lopez sieht die Begegnung so: „Gegen unseren kommenden Gegner  gilt es mit mannschaftlicher Geschlossenheit und  Freude an die erfolgreichen Spiele anzuschließen, die die Mannschaft bisher gezeigt hat.  Es gibt einige Umstellungen  in der Startformation, aber das kann die Mannschaft  gut ausgleichen. Ich hoffe, dass sich meine Mannschaft mit Herz und Wille gegen die Nürnberger vor vielen treuen Zuschauern und Fans einen deutlichen Sieg erspielt, der zum vorhergesagten sommerlichen Samstag passt.“

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Rugby: RC Rottweil feiert souveränen 124:0-Sieg über Unterföhring

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung landete der RC Rottweil im  Duell gegen den RC Unterföhring einen der höchsten Siege in der 50-jährigen Geschichte des Vereins.  Mit  18 Versuchen und  17 Erhöhungen zeigten sie ein überlegenes Offensiv-Spiel. Erfolgreichste Punktesammler waren bei dieser einseitigen Begegnung Innen-Dreiviertel Costi Croitoru, der mit 17 Erhöhungen allein 34 Punkte beisteuerte, gefolgt von 3.-Reihe-Stürmer  Mo Taufateau, der es mit 5 Versuchen auf 25 Punktze brachte.

Vor ca. 200 Zuschauern ging die erste Halbzeit  spielerisch klar an die „Schwarz-Gelben“. Schon nach 12 Minuten lagen sie nach drei Versuchen des Verbinders Sio Kapaga und der 3.-Reihe-Stürmer  Mo Taufateau und Filip Turkiewicz und drei Erhöhungen von Costi Croitoru mit 19:0 in Front. Zwar konnte die Bayern danach das Spiel offener gestalten, doch ihre Angriffe wurden frühzeitig von der RCR-Defensive gestoppt.  Außen-Drei-Viertel Stephan Holpp baute nach einem Durchbruch durch die RCU-Verteidigung den Vorsprung auf 26:0 aus und Innen-Dreiviertel Costi Croitoru erhöhte auf 28:0.

Weitere Angriffe in den folgenden Minuten konnten die RCU’ler aufhalten ohne aber ihrerseits aus den  Anstrengungen Kapital  schlagen zu können.  Mit geschlossenen Angriffen belagerten „Schwarz-Gelben“ regelrecht die Spielhälfte der Gäste und legten nach z. T. wuchtigen und sehenswerten Sololäufen bis zum Seitenwechsel durch Mo Taufateau  und Costi Croitoru  vier weitere Versuche. Beim Stand von 61:0 wurden die Seiten gewechselt.

Mit dem Wiederankick hatte der RCR   seinen spielerischen Rhythmus wieder gefunden und konnte über die starke dritte Reihe  seine Hintermannschaft ins Spiel bringen. Nach knapp einer Stunde Spielzeit und jeweils zwei Versuchen von Schlussspieler Emmanuel Mora und Innen-Drei-Viertel Costi Croitoru sowie Versuchen von Verbinder Sio Sapaga und 2.-Reihe-Stürmer Noah Volkers stand es mit den verwandelten Erhöungen 103:0. Die RCR-Dominanz sollte bis zum Spielende anhalten. Die bayrischen Gäste kamen in dieser Spielphase, einem Strohfeuer gleich, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräfte erstmals ins Viertelfeld der Gastgeber, die einen Ehrenversuch aber nicht zuließen. In Abständen von  wenigen Minuten konnten  Innen-Drei-Viertel Vincent Holpp, 2.Reihe-Stürmer Tobias Oswald sowie wiederum Mo Taufateau ins Malfeld der Gäste einlaufen und das „Ei“  ablegen. Mit den erfolgreichen Erhöhungskicks und dem Endergebnis von 124:0  wurde das Spiel vom sehr gut leitenden Pforzheimer Schiedsrichter Dirk Aigenmann abgepfiffen.

Trainer Gustavo Lopez: „Wir waren vor dem Spiel sehr gelöst und zuversichtlich. Allen war bewusst, dass die  Gäste aus Unterföhring ihre Chance nutzen wollten und es zu einem offenen Spiel kommen würde. Das ließ mein Team aber nicht zu und konnte sämtliche Spielansätze des RCU nahezu über die gesamte Spieldauer unterbinden. Dem ging ein nahezu perfektes Aufwärmen voraus. Unser schnelles „Pick-and-Go-Spiel“ nach Gassen und Gedrängen und die Spielöffnungen in die  Hintermannschaft konnten wir im Spiel gut umsetzen. Das war eine insgesamt starke Leistung der gesamten Mannschaft vor den zahlreichen, treuen Fans und Unterstützer.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:  

Markus Brausam, Martin Ross, Swen Engelhardt,  Noah Volkers, Tobias Oswald, Rui da Silva, Mo Taufeteau, Filip Turkiewicz, Petrica Ababei, Michael Oswald, Hennrik Weiss, Alex  Aridov und Seun Shobande (alle Sturm); sowie Daniel Muntean,  Sio Kapaga, Lukas Kästner, Costi Croitoru, Vincent Holpp, Stephan Holpp und Emmanuel Mora und (alle Verbindung und Drei-Viertel).

Die SG RCR II/Neckarhausen bot im Regionalliga-Spiel gegen den TSV Handschuhsheim II eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der ersten Rundenbegegnung vor zwei Wochen. Trotz allem musste die Überlegenheit der Kurpfälzer anerkannt werden, die die Punkte nach ihrem 44:10-Erfolg in die Kurpfalz mitnahmen.

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