Aktuelles

Heimspiel am Samstag, 29. September: RC Rottweil gegen Stuttgarter RC

Rugby Club Rottweil Stuttgarter Rugby Club 2017 2. Bundesliga

Ergebnis:

RC Rottweil – Stuttgarter RC

81 : 19


Mit Spannung erwartet die Herrenmannschaft die Begegnung im Heimspiel gegen den Stuttgarter RC in der 2. Bundesliga-Süd (Samstag, 15.00 Uhr). Dabei trifft der RCR als Tabellendritter auf das Tabellenschlusslicht, das nach der deftigen Auftakt-Niederlage gegen den Absteiger SC Neuenheim (Heidelberg) auch gegen den Heidelberger TV verlor, dabei aber aufsteigende Tendenz zeigte.

„Dieses Spiel wird sicherlich zu einer wichtigen Standortbestimmung für uns“, sagt der Vorsitzende des RCR, Karl-Heinz Bahr. „Man kennt sich gut und aufgrund der Spielergebnisse in den vergangenen Runden ist die sportliche Rivalität groß. Von unseren Spielern erhoffe ich mir noch eine weitere spielerische Verbesserung und eine noch mehr mannschaftsdienlich ausgerichtete Spielweise. Trotz des erfolgreichen Saisonstarts gegen den München RFC und der knappen Niederlage bei StuSta München ist hier noch Luft nach oben.“
Die RCR‘ler werden gut daran tun, den Gegner nicht zu unterschätzen. Schließlich ist es neben dem sportlichen Stellenwert wichtig, ob der RCR Anschluss an die Tabellenspitze halten kann.

Trainer Gustavo Lopez und seinen Spielern ist klar, dass die RCR’ler nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem notwendigen Einsatz den ehrgeizigen Stuttgartern Paroli bieten können. Das Hauptaugenmerk soll in dieser Partie auf den Sturm gerichtet sein. Durch kampfbetontes Sturmspiel in den Gedrängen und mit starken Paketen sowie sicheren Gassen möchten die „Schwarz-Gelben“ ihre schnelle Hintermannschaft ins Spiel bringen. Ziel im gesamten Match wird es sein den Gegner schon in deren eigener Hälfte unter Druck zu setzen.

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RCR muss Punkte in München lassen – StuSta München schlägt den RC Rottweil 9:5

Im Spitzenspiel in der am Rande des Englischen Gartens wollten die Cracks vom Rugby-Club Rottweil gegen den „Dauerrivalen“ StuSta München dort weiter machen, wo sie am Wochenende zuvor zu Hause gegen den München RFC aufgehört hatten. In einem spannenden und kämpferisch hochklassigen Spiel reichten den Bayern aber schließlich drei verwandelte Straftritte um mit 9:5 als Sieger vom Platz zugehen.
Ambitioniert waren die Spieler beider Mannschaften im Match, Angriffsversuche wurden auf beiden Seiten konsequent und hart getackelt. Jedes Team wollte dem anderen die Grenzen aufzeigen und so war die Begegnung über die gesamte Spieldauer ein echter Schlagabtausch, der auch nicht die Nerven der Fans auf beiden Seiten schonte.

Die ersten Punkte des Matchs aber konnten die Gastgeber nach einem Konter erzielen: Nach einem verwandelten Straftritt infolge eines Abseitsfoul am offenen Gedränge auf Höhe der 22-m-Linie stand es 3:0. Kurz danach zwang eine Verletzung den früheren Jugend-National-Spieler Vincent Holpp das Spielfeld zu verlassen (ersetzt durch Martin Storck). In den dann folgenden Angriffen konnten sich die Stürmer in der Spielhälfte der Studentenstädter festsetzen. Nach einer gewonnenen Gasse und mehreren Rucks (offene Gedränge) mit seitlichen Wechseln konnte 1.-Reihe-Stürmer Markus Brausam das „Ei“ zur 5:3-Führung für den RCR ablegen. Wenige Minuten später musste der 2.-Reihe-Stürmer Noah Volkers verletzt ausgewechselt werden (ersetzt durch Antoine Essomba). Die Schwarz-Gelben aus Rottweil mussten im Sturm umbauen und wollten nachlegen. Sie setzten sich in mehreren Phasen aussichtsreich vor dem StuSta-Malfeld fest, verloren aber durch einen individuellen Fehler den Ball. Mit dem anschließenden Konter konnten sich die Bayern ihrerseits wieder näher an das Viertelfeld der „Schwarz-Gelben“ heranarbeiten – einen Versuch ließ die starke RCR-Defensive nicht zu. Immer wieder kamen die Gastgeber in Ballbesitz, da die RCR’ler bei ihren Defensiv- wie auch Offensivaktionen häufig bei von außen aus RCR-Sicht teilweise sehr schwer nachzuvollziehenden Regelverstößen gestoppt wurden und mit Straftritten und somit Ballbesitz für die Gastgeber geahndet wurden. So kam es auch nach dem zweiten verwandelten Straftritt zur 6:5-Führung für StuSta und schließlich kurz vor dem Seitenwechsel zur 9:5-Halbzeit-Führung. Bis dahin gelang es keinem Team sich entscheidende Vorteile zu erarbeiten und eine ganze Anzahl vielversprechender Angriffe auf beiden Seiten konnten von konsequent und hart gespielter Defensive aufgehalten werden.

Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich die beiden Teams durch ihre hart ausgetragene gute Verteidigung und das Spiel verlief genauso intensiv wie im ersten Durchgang. Beide Mannschaften strebten danach, ihr Punktekonto zu erhöhen und beschäftigten auf beiden Seiten den gegnerischen Sturm und mit schnellen weiten Bällen um das Spiel zu verlagern. Ein Erfolg blieb den Cracks auf beiden Seiten versagt und das Halbzeit-Ergebnis von 9:5 hielt bis zum Schlusspfiff. Der RCR präsentierte sich mit mannschaftlich beeindruckender physischer Präsenz und technisch gutem Spiel, auch als Mitte der 2. Halbzeit zwei Spieler fast gleichzeitig mit einer 10-Minuten-Strafe wegen wiederholter Abseitsstellung am Ruck das Spiel von außen ansehen mussten. Auch in Unterzahl stoppten sie die zu der Zeit verstärkt vorgetragenen StuSta-Angriffe. Dies auch nach der roten Karte gegen einen RCR-Stürmer wegen eine unglücklichen Abwehr (Schulter gegen Kopf). Die Schlussminuten gehörten dem RCR: Außen-Drei-Viertel Manuel Jäger schaffte mit einem weiten, wieder erlaufenem Überkick das Spiel ins Viertelfeld der Bayern, die sich aber mit viel Routine und Einsatz aus der Situation befreien konnten.

Trainer Gustavo Lopez:
„Es war ein faires Spiel auf Augenhöhe mit Härte, Athletik und Dynamik. StuSta ist der glückliche Sieger. Wir haben uns zu Spielbeginn etwas schwer getan, waren nervös. Alle Spieler haben eine tolle kämpferische und spielerische Leistung gebracht, die auch beim Gegner große Anerkennung fand. Leider ist es uns nicht gelungen, das Match spielerisch zu entscheiden. Für mich nicht immer nachvollziehbare Regelauslegungen an Rucks und bei Gasseeinwürfen hat unser Spiel nicht sicherer gemacht. Wichtig ist für uns, dass wir bisher gegen zwei starke Gegner keinen Versuch zugelassen haben. Hinzu kommt, dass wir uns bei dem knappen Ergebnis am Samstag einen Bonuspunkt erkämpften, womit wir als Tabellendritter Anschluss an die Tabellenspitze halten können“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Markus Brausam, Marc Fernandez, Swen Engelhardt, Noah Volkers, Michael Oswald, Robert Lehmann, Vincent Holpp, Leonardo Faria, Richard Nothwang, Martin Storck und Markus Wiener (alle Sturm); sowie Martin Ross, Sio Kapaga, Fabian Schüler, Costi Croitoru, Stephan Holpp, Manuel Jäger, Emmanuel Mora, Antoine Essomba und Bernard Tsang (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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Rugby-Club Rottweil bei StuSta München vor großer Herausforderung

Für die RCR-Spieler ist es eine ganz besondere Partie: Zum zweiten Spiel der neuen Saison fahren die „Schwarz-Gelben“ der RCR am Samstag zum letztjährigen Meister Studentenstadt (StuSta) München am Rande des Englischen Gartens. Beide Teams gewannen ihre Auftaktspiele: StuSta siegte beim Heidelberger TV und der RCR schlug im Heimspiel den München RFC. In der vergangenen Saison mussten die Reichsstädter gegen die Bayern zwei Niederlagen hinnehmen. Das soll nicht wieder passieren und die RCR‘ler wollen nicht nur ein gutes Spiel abliefern, sondern auch Punkte an den Neckar holen.

„Diese Begegnung wird sicherlich zu einer wichtigen Positionsbestimmung. Wir werden bei diesem Spitzenspiel sehen, wo wir spielerisch tatsächlich stehen“, sagt Franz Schmiederer, Co-Trainer der „Schwarz-Gelben“. „Trotz allem ist es für uns ein Spiel wie jedes andere. Es hat aber einen sportlich hohen Stellenwert und ist wichtig, in wieweit sich der RCR in dieser Begegnung in der erweiterten Tabellenspitze halten.“
3.-Reihe-Stürmer Michael Oswald meint: „Das wird ein interessantes Spiel werden. Wir kennen StuSta und haben entsprechend trainiert. Wir nehmen den Kampf an, müssen aber von der ersten Minute an hellwach sein und glauben an unsere Fähigkeiten, so wie wir es gegen den MRFC zum Saisonauftakt über weite Strecken gezeigt haben. Mit guter spielerischer Abstimmung und mannschaftsdienlich ausgerichtetem Zusammenspiel können wir unsere Taktik umsetzen und den nächsten Schritt schaffen.“

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