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RC Rottweil schlägt Neckarsulmer SU mit 40:25

Ein hartes, faires Spiel mit viel Einsatz auf beiden Seiten und schließlich ein verdienter  Sieger, so lautet die kurze Umschreibung des Spiels der Neckarsulmer Sport Union (NSU)  gegen den RC Rottweil.  Mit  40:25  (20:10) behielten die RCR‘ler die Oberhand und nahmen die Punkte mit an den oberen Neckar.

Die etwa 100 Zuschauer sahen unter der Leitung von Schiedsrichter Armon Trick (Heidelberg) ein faires Spiel und einen Auftakt nach Maß: Bereits mit dem Ankick machten die NSU‘ler mit mehreren Rucks (offene Gedränge) Druck und konnten  zur 5:0 Führung ablegen. Nach der gelungenen Erhöhung führten sie 7:0. Nach diesem Weckruf kam wenige Minuten später die Antwort der RCR’ler: Nach einem weiten Straftritt in die Gasse öffneten lange Pässe die Lücke an der Außenlinie für Schlussspieler Emmanuel Mora, der  zum 7:5 ablegen konnte. Danach gab es zunächst ein attraktives Spiel auf beide Malfelder, in dem die Cracks mit ihren Angriffen aber  jeweils an der wachen Defensive scheiterten. Nach einer Viertelstunde waren es  die Spieler des RCR, die erfolgreich eine Lücke finden konnten und die  7:10-Führung markierten: Im Ruck konnte ein Straftritt erzwungen werden. Die gewonnene Gasse öffneten sie wiederum über die ganze Platzbreite und Außen-Drei-Viertel Antoine Essomba legte das „Ei“ im NSU-Malfeld ab. Druckvoll kam die Antwort des NSU-Sturms, der sich vor der 22-Meter-Zone der „Schwarz-Gelben“  festsetzte, einen Straftritt erzwang und so zum 10:10 ausgleichen konnte. Im Gegenzug setzten sich die RCR’ler mit gut gespielten Rucks wieder in der Spielhälfte der Gastgeber fest. Eine regelwidrige Defensiv-Aktion führte zu einem Straftritt der den RCR, den Verbinder Tomohiro Tamenari aus zentraler Lage sich zur 10:13-Führung verwandelte. Nach einem gewonnen Gedränge kurz vor Seitenwechsel in der eigenen Spielhälfte baute der RCR seine Führung  zum 10:20-Halbzeitstand aus: Antoine Essomba wurde wieder an der Seitenlinie angespielt und legte nach einem 50-Meter-Sprint zu seinem zweiten Versuch ab und Tomohiro Tamenari verwandelte die Erhöhung.

In der zweiten Halbzeit  nahmen zunächst  die NSU’ler das Heft in die Hand, drängten den RCR weit in die eigene Hälfte zurück, starteten eine ganze Anzahl vielversprechender Angriffe und bekamen schließlich wegen Abseits einen Straftritt zugesprochen, den sie zum 13:20 verwandelten. Weitere druckvolle Angriffe der Unterländer folgten, doch Innen-Drei-Viertel Sio Kapaga fing einen ihrer Pässe ab und legte nach einem 60-Meter-Sprint zum 13:25 ab. Verbinder Tomohiro Tamenari erhöhte auf 13:27. Die Antwort der NSU’ler erfolgte prompt: Nach einem druckvollen Sturmangriff und überraschenden Richtungswechsel nach einem Ruck kamen sie zum 18:27 heran.  Danach war es wieder der RCR mit ihrem überragenden Kapitän Leonardo Faria, der den Gastgeber in Bedrängnis brachte und kurz hintereinander nach Fouls am Ruck zwei Straftritte zugesprochen bekam. Tomohiro Tamenari verwandelt beide zum Zwischenstand von 18:33. Mit  aller Anstrengung und mit aller noch verfügbaren Energie griffen die NSU’ler gegen Spielende weiter an und stemmten sich mit weiteren Attacken gegen die anbahnende Niederlage. Doch Sio Kapaga machte deren Hoffnungen ein Ende. Er fing, wie zu Beginn des zweiten Durchgangs, einen Pass ab und legte nach einem 70-Meter-Sprint zum 18:38 ab und Tomohiro Tamenari schraubte per Erhöhung den Punktestand auf 18:40. In der Nachspielzeit konnten sich die Neckarsulmer noch einmal  durchsetzen und stellten nach einem Versuch und verwandelter Erhöhung das 25:40-Endergebnis her.

Trainer Gustavo Lopez: „Die Anspannung vor dieser Begegnung war groß – auf beiden Seiten. Wir haben mit einer sehr starken und geschlossenen Mannschaftsleistung  dieses Spiel verdient  gewonnen, gegen einen sehr starken Gegner, der in der letzten Saison noch in der ersten Liga spielte. Was Athletik und Kondition wie auch die Abstimmung angeht, haben die Jungs unter Führung des überragend spielenden Kapitän Leonardo Faria überzeugt. Meine Mannschaft war auf dieses Spiel gut vorbereitet.  Wir haben uns heute gegen einen Mitkonkurrenten  in der 2. Bundesliga Süd durchgesetzt, werden noch einige Verbesserungen anstreben und freuen uns nun auf das nächste Spiel in zwei Wochen beim  Aufsteiger RFC Augsburg.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:  

Markus Brausam, Martin Ross, Swen Engelhardt, Noah Volkers, Filip Turkiewicz, Rui da Silva,  Michael Oswald, Leonardo Faria, Hennrik Weiss, Tobias Oswald und Klaus Hummel (alle Sturm); sowie Andrei Muntean,  Tomohiro Tamenari, Stephan Holpp, Sio Kapaga,  Antoine Essomba, Bjarne Stern, Emmanuel Mora, Lukas Kästner und Max Saile (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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RC Rottweil fährt zur Neckarsulmer SU

Beim Rugby-Club Rottweil herrscht derzeit gute Stimmung: Spieler, Trainer und Anhänger sind zufrieden mit den bislang gezeigten Leistungen und der daraus resultierenden Punkteausbeute. Nach dem gewonnenen Heimspiel gegen den  Münchner Titelaspiranten SV StuSta Freimann erwartet die RCR‘ler der nächste Kracher. Der RCR reist zum Erstliga-Absteiger Neckarsulmer SU und bestreitet somit nach vier Heimspielen das erste Auswärtsspiel. Die Unterländer haben in ihren  bisherigen drei Vorrunden-Begegnungen zweimal die Oberhand behalten. Hinsichtlich ihrer spielerischen und körperlichen Möglichkeiten ist von den Hausherren  einiges zu erwarten. Nach dem Abstieg gab es zwar eine größere Umwälzung im Mannschaftskader und der eine oder andere Leistungsträger hängte die Rugbyschuhe an den Nagel, mehrere ausländische Spieler zogen weiter. Viele Abgänge konnten für die laufende Saison aber gut mit jungen Spielern ersetzt werden.

Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs gehen die „Schwarz-Gelben“ durchaus selbstbewusst in diese Spitzenpartie. Die Moral der Truppe ist gut und diese  Woche wurde von Chef-Trainer Gustavo Lopez und seinem Co-Trainer Benjamin Gonzalez  nochmal intensiv genutzt, um die Feinabstimmung  zu verbessern. An Motivation mangelt es bei den RCR’lern nicht  und sie wollen alles dafür tun, dass die Punkte nicht am unteren Neckar bleiben.

„Meine Spieler wissen was sie können und werden sich gegen die Neckarsulmer reinhängen“, fasst Trainer Gustavo Lopez die schwierige Aufgabe für den Samstag zusammen. Seine Hoffnung ruht darauf, dass sein Team, wie in den bisherigen Spielen  auch,  dem  Konkurrenten Zähne zeigt und  das vorhandene spielerische und kämpferische  Potenzial abrufen kann. „Wenn der Kampf von meiner Mannschaft angenommen wird, wird es ein interessantes Spiel. Wir müssen aber  von der ersten Minute an hellwach sein. Wir glauben an unsere Fähigkeiten, so wie wir es gegen  StuSta und in den Begegnungen davor gezeigt haben  und hoffen, unser Spiel durchziehen können.“

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RC Rottweil bleibt weiter mit an der Tabellenspitze

Bei regnerischem, kühlem  Wetter empfingen die RCR-Cracks vor ca. 120 Zuschauern im Spitzenspiel  der beiden ungeschlagenen Tabellenführer den SV StuSta Freimann (München)  und gewannen mit 12:3 (0:3). Das Spiel fand nach reichlichen Niederschlägen auf kaum bespielbarem Terrain statt, das allen Akteuren körperlich alles abverlangte.

Die Bayern zeigten sich vor allem in der Anfangsphase als zielstrebigeres Team und zeigten starkes, schnörkelloses Rugby mit drangvollen Kombinationen.  So waren sie zu Beginn die dominierende Mannschaft. Die „Schwarz-Gelben“ aus Rottweil kämpften in der ersten Spielhälfte mit viel Einsatz und waren in der Defensive stark gefordert. Dabei waren sie mehr mit Reagieren als mit Agieren beschäftigt. Die Studentenstädter setzten sich in mehreren Phasen immer wieder aussichtsreich vor dem Viertelfeld des RCR fest. Die „Schwarz-Gelben“ verloren einige Male  durch individuelle Fehler den Ball. Manche Tackles wurden nur halbherzig angegangen und auch bei einigen Standardsituationen wie Gassen und Gedrängen konnten eigene Bälle nicht behauptet und verwertet werden. Es war eine Reihe von Unstimmigkeiten und daraus resultierenden Unsicherheiten, die dem Gastgeber nutzten und ihn stark machten. 

Doch der Reihe nach: Schon in der 7. Minute ging StuSta durch einen Straftritt nach hohem Tackle mit 3:0 in Führung und suchten danach mit Einsatz  eine frühe Entscheidung. Die RCR‘ler hatten sich inzwischen besser auf den Gegner eingestellt und setzten sich Mitte der ersten Halbzeit mit mehreren Aktionen im Viertelfeld der Münchner  fest, wurden aber immer wieder durch regelwidriges Verhalten (Ball am Boden nicht freigegeben, Vorwurf oder Abseitsstellung) um die Früchte der Arbeit gebracht. Mit hohen Kicks drängten sie die RCR’ler in deren Hälfte zurück. So kamen sie kurz vor dem Seitenwechsel nach mehreren Rucks (offene Gedränge) einmal über die Mallinie – der Versuch wurde ihnen aber nicht zugesprochen, da sie bei einem Kurzpass das „Ei“ regelwidrig nach vorne weitergaben. Mit der knappen 3:0-Gästeführung schickten die gut leitende junge Schiedsrichterin Antonia Nussbaumer (Marburg) und ihre Linien-Assistenten Stefan Zimmermann (Karlsruhe) und Simon Wilde (Rottweil) die Cracks in die wohlverdiente Pause. 

Die zweite Halbzeit begannen beide Mannschaften nervös. Immer wieder wechselte der Ballbesitz, nach teilweise dem nassen „Ei“ geschuldeten leichteren Fehlern. Nach und nach nahmen die RCR’ler   das Heft in die Hand, drängten den Gegner weit in die eigene Hälfte zurück und starteten eine ganze Anzahl vielversprechender Angriffe, die die Bayern immer wieder in Bedrängnis brachten. In der 5o. Minute kamen die Schwarz-Gelben nach einem druckvollen Sturmangriff über mehrere Richtungswechsel nach mehreren rucks durch 1-Reihe-Stürmer Martin Ross zum 5:3. Verbinder Tomohiro Tamenari erhöhte die Führung auf 7:3. Ein weiterer Punktgewinn schien möglich, denn die RCR’ler hielten das Spielgeschehen in der StuSta-Hälfte. Eine Viertelstunde  vor Spielende gewannen die „Schwarz-Gelben“ den Ball nach einer gegnerischen Gasse und nach gut gespielten Rucks konnten die Platzherren mit schnelle gespielten Kurzpässen die Gäste düpieren und die Führung mit einem Versuch von Schlussspieler Emmanuel Mora nahe der Außenlinie zum 12:3 ausbauen. Die Schlussphase war offen. Trotz aller Anstrengungen mit aller noch verfügbaren Energie konnte sich keine der beiden Teams noch einmal entscheidend durchsetzen und die hart geführte und sehr kräftezehrende Begegnung wurde abgepfiffen.

Zur Tabellensituation: StuSta bleibt mit fünf absolvierten Spielen und 20 Punkten an der Tabellenspitze, der RCR folgt mit vier Spielen und 19 Punkten auf Platz 2. Das ausgefallene Spiel gegen den MRFC München wurde auf den 23. November verlegt.

Trainer Gustavo Lopez: 

„Wir haben ein Spiel gegen einen Mitkonkurrenten  knapp gewonnen – und das Spiel haben meine Jungs alle zusammen gewonnen mit einer kämpferischen Mannschaftsleistung gegen diese starke Münchner Mannschaft. Jeder hat aufgrund des nassen Balls Fehler gemacht, aber jeder hat auch gute Aktionen gezeigt. Das war nicht der perfekte Auftritt. Aber der rutschige Untergrundließ mehr nicht zu. Wir bleiben ungeschlagen mit an der Tabellenspitze. Besser geht es nicht. So müssen wir jetzt weitermachen. Das kraftzehrende Spiel hat bewiesen, dass wir mit unserer wöchentlichen Arbeit mit vielen Trainingseinheiten richtig liegen. Am nächsten Samstag wartet die nächste Herausforderung, wenn es zum Absteiger Neckarsulmer SU geht.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:   

Markus Brausam, Hennrik Weiss, Martin Ross,  Noah Volkers, Petrica Ababei, Rui da Silva, Michael Oswald, Leonardo Faria, Alex Aridov, Ladislau Szani, Lucian David und  Filip Turkiewicz (alle Sturm); sowie Andrei Muntean, Tomohiro Tamenari, Sio Kapaga, Costi Croitoru, Antoine Essomba, Bjarne Stern, Emmanuel Mora, Stephan Holpp, Lukas Kästner und Bernard Tsang (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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Rugby-Club Rottweil erwartet den Tabellenführer

Zum vierten Heimspiel der laufenden Saison erwartet der Rugby-Club Rottweil am Samstag (Rugby-Platz, 14.00 h) den umbenannten  SV StuSta Freimann (früher StuSta München).

Traditionell sind die Duelle gegen die Bayern immer von einer packenden Anfangsphase geprägt – beide Teams versuchen von Anfang an das Spiel und somit auch den Gegner zu dominieren. Deshalb wollen die „Schwarz-Gelben“ gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen setzen. Sie verlassen sich dabei auf die starke Hintermannschaft und wollen vom Leistungswillen und der Kampfkraft ihrer Stürmer profitieren. Ob sie mit dieser Konstellation ihr schnelles Spiel steigern können, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz gibt Trainer Gustavo Lopez kurz und knapp die Marschroute vor: „Mein Team ist mit  sehr guten mannschaftdienlichen Leistungen  in die Saison gestartet. Wir wollen uns weiter steigern!“

Die Studentenstädter haben ihre bisherigen vier Spiele jeweils souverän gewonnen und dabei immer auch den Bonuspunkt für mehr als vier Versuche erkämpft. Die Münchner haben ein sehr eingespieltes und kampfstarkes Team, der Sturm und  die Hintermannschaft (Drei-Viertel-Reihe) spielen mit viel Körpereinsatz  und auch bei Auswechslungen oder anderen Umstellungen  kann das hohe Niveau sowohl taktisch wie auch spielerisch gehalten werden. Für die „Schwarz-Gelben“ ist es wichtig, dass das Spiel und der Kampf von Beginn an  angenommen werden. Sie sollten diszipliniert über den  Sturm mit stabilen Gedrängen und sicheren Gassen ins Spiel finden und dann vor allem mannschaftlich geschlossen agieren, sowohl in der sicher stark geforderten Defensive wie auch in der Offensive.

Trainer Gustavo Lopez: „Wir kennen das Team vom Rand des Englischen Gartens und aufgrund der bisherigen Spielergebnisse in den vergangenen Spielen ist die sportliche  Rivalität groß. Wir haben mit guten  Mannschaftsleistungen die bisherigen Spiele gewinnen können und sowohl athletisch wie auch in der Abstimmung nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Es ein Spiel wie jedes andere auch. Nichtsdestotrotz wollen wir gewinnen. Wir freuen uns auf diese Begegnung und hoffen auf zahlreiche Unterstützung vom Spielfeldrand.“

Im Anschluss des 2.-Liga-Spiels bestreitet die SG RCR II/Neckarhausen das Punktspiel gegen den RC Konstanz. Beide Teams stehen derzeit in der Regionalliga Baden-Württemberg punktelos am Tabellenende. Mit den bisher gezeigten durchaus ermutigenden Leistungen der  SG-Cracks gegen stärkere Gegner sollte ein Sieg gegen die Konstanzer möglich sein.

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