Aktuelles

StuSta kämpft Rugby-Club Rottweil nieder

StuSta München bleibt Tabellenführer
Den Bayern gelingt nach ausgeglichenem Spiel im Schlussspurt der Sieg

Erst als bei den „Schwarz-Gelben“ in der Schlussphase Kräfte und Konzentration nachließen, gelang es den Studenten-Städter, dieses Spitzen-Spiel der beiden Tabellenführer noch für sich zu entscheiden. Mit 18:17 setzten sich die „Blau-Weißen“ in Rottweil gegen den RCR am Ende durch und befinden sich weiter auf Meisterkurs.
Ambitioniert gingen die Spieler beider Mannschaften in dieses Spitzenspiel, das geprägt war von großem Einsatz. Die Anfangsphase des Spiels wurde so zu einem echten Schlagabtausch. Die Gastgeber ließen sich vom Tabellenführer wenig beeindrucken und hielten selbstbewusst dagegen und erkämpften sich Vorteile. Mit zwei aussichtsreichen Angriffen lag die Führung der Rottweiler in der Luft. In der 9. Minute legten die Gäste aber eine 0:3 Führung nach einem Straftritt vor.
Die RCR‘ler ließen sich durch den Rückstand nicht unterkriegen und verstärkten ihre Angriffe. Aufgrund vielen kleinen Regelwidrigkeiten vor allem in den offenen Gedrängen, kamen jedoch immer wieder die Münchner in Ballbesitz. Erst in der Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Platzherren durch: Nach einem Gedränge öffneten sie nach mehreren offenen Gedränge die Seite und der 2.-Reihe-Stürmer Markus Brausam konnte zum verdienten 5:3 ablegen.
Die zweite Spielhälfte begann mit weiteren Angriffen der RCR’ler, die den Vorsprung unbedingt ausbauen wollten, aber sich immer wieder in der guten Verteidigungslinie der Gäste festliefen. In der 52. Minute befreiten sich aber die Bayern mit einem klugen Kick und konnten nach einem Versuch mit 5:8 in Führung gehen. Fast im Gegenzug schoben die RCR-Stürmer nach einem Straftritt die Gegner ins Malfeld und Michael Oswald konnte zum 10:8 ablegen. Nach der Erhöhung von Schlussspieler Costi Croituru führten die „Schwarz-Gelben“ mit 12:8. Wenige Minuten später war es 2.-Reihe-Stürmer Petre Ababei der sich nach mehreren offenen Gedrängen in Malfeld kämpfte und die Führung auf 17:8 ausbaute. Die „Schwarz-Gelben“ erkämpften sich weitere Möglichkeiten, die unter anderem bei zwei Angriffen kurz vor dem StuSta- Malfeld leider noch vergeben wurden. Zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde den Münchnern wegen Hochhaltens ein Straftritt zugesprochen, den sie zum 17:11 abschlossen. Der RCR sah wie der sichere Sieger dieses Spieles aus, als in der Nachspielzeit Einzelaktionen zweier Münchner Spieler die mit einem energischen Spurt die Gastgeber überraschten und zum 17:16 aufschließen konnten. Deren Kicker verwandelte den Erhöhungskick zum 17:18 und besiegelte so die RCR-Niederlage, die einen noch zugesprochenen Straftritt nicht verwandeln konnten.

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Swen Engelhardt, Lucian David, Ladislau Szani, Markus Brausam, Petre Ababei, Robert Lehmann, Noah Volkers, Florian Dicu, Max Eigenmann, Michael Oswald, Julian Dupont und Markus Wiener (alle Sturm); sowie Martin Ross, George Patrascu, Stephan Holpp, Antoine Essomba, Tobias Oswald, Calvin Bahr, Costinel Croituru, Marian Toader und Jörg Hügel (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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Heimspiel am Vatertag: RC Rottweil gegen Stusta Mümchen

Ergebnis:

RC Rottweil – Stusta München

17 : 18

 

An Christi Himmelfahrt (15.00 Uhr; Rugby-Platz) empfängt die Mannschaft des Rugby-Club Rottweil als Tabellenzweiter den Tabellenführer StuSta München. Mit einem Sieg kann sich der RCR für die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga qualifizieren. Doch es geht in diesem Spitzenspiel für beide Teams nicht nur um diese Qualifikation. Die Studentenstädter und der RC Rottweil standen sich Anfang April im Finale des bundesweit ausgetragenen Liga-Pokals in Hannover gegenüber, das die „Schwarz-Gelben“ für sich entscheiden konnten.

Co-Trainer Franz Schmiederer: „Die Bayern sind aufgrund der bisher klar gewonnenen Spiele ein echter sportlicher Rivale. Von unseren Spielern erhoffe ich mir eine gute spielerische Abstimmung und eine sehr mannschaftsdienlich ausgerichtete Spielweise. Wir haben uns gut vorbereitet und die Einstellung stimmt. Das gewonnene Liga-Pokal-Finale ist allen noch sehr präsent. Daran wollen wir anknüpfen und die Punkte hier behalten.“

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RC Rottweil feiert 67:8-Sieg über den Karlsruher SV

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verteidigte der RC Rottweil im Duell gegen den Karlsruher SV den 2. Tabellenplatz in der 2. Rugby-Bundesliga Süd. Mit einem weiteren Sieg im Nachholspiel gegen StuSta München am kommenden Donnerstag (Christi Himmelfahrt) hoffen die „Schwarz-Gelben“ die Aufstiegsspiele zu erreichen.

Die Gastgeber begannen vor ca. 120 Zuschauern offensiv und bekamen gleich in der Anfangsphase durch einen Fehler im gut besetzten Karlsruher-Team einen Straftritt zugesprochen, den Schlussspieler Costi Croituru sicher zum 3:0 verwandelte. Der RCR drängte weiter, konnte von der KSV-Abwehr aber aufgehalten werden. Bei einem der KSV-Angriffe kam es zu einem unsauberen Tackle. Den folgenden Straftritt nutzen die Nordbadener zum 3:3-Ausgleich. Danach fanden die „Schwarz-Gelben“ immer besser in die Partie. In der 14. Minute konnte 3.-Reihe-Stürmer Robert Lehmann nach einem offenen Gedränge den ersten von zehn RCR-Versuchen zum 8:3 legen. Costi Croituru setzte diese wie sechs weitere Erhöhungen zwischen die Stangen. Wenige Minuten später war es Verbinder George Patrascu, der nach einem Gedränge und Spiel über mehrere Stationen das „Ei“ zum 15:3 ablegte. Die RCR‘ler waren nun die tonangebende Mannschaft und die KSV’ler wurden durch die schnellen Angriffe mehr und mehr in die eigene Hälfte eingeschnürt. Die Dominanz mündete in drei weiteren Versuchen bis zum Seitenwechsel: Einmal konnte Innen-Drei-Viertel Antoine Essomba nach einem Sololauf durch die Verteidigung die Führung zum 22:3 ausbauen. Kurze Zeit später wurde er nach einer Ballstafette freigespielt und konnte seinen zweiten Versuch erfolgreich anschließen. Den Halbzeitstand von 38:3 stellte Stephan Holpp mit einem energischen Sprint vorbei an drei gegnerischen Verteidigern her. Die „Fächerstädter“ mussten im Verlauf der ersten Halbzeit deutlich mehr verteidigen als ihnen lieb war. Die Rottweiler Stürmer kontrollierten nach offenen Gedrängen und Standardsituationen (Gedränge, Gassen) das Spielgeschehen und konnten so mit vielen Varianten das Spiel für die schnelle Hintermannschaft öffnen.

In der zweiten Halbzeit konnte der RCR nach einem kurzen Karlsruher Strohfeuer mit zwei vielversprechenden Angriffsaktionen das Geschehen rasch wieder kontrollieren. Nach geschlossenem Stürmerspiel in der 46. Minute und durch starke Aktionen von Florian Dicu, Petre Abababei und Markus Brausam, die sich mit viel Einsatz in die gegnerischen Reihen stürzten und so über zehn Meter gewannen, gelangte der Ball zu Costi Croituru, der den Ball nahe der 22-m-Linie aufnahm und ablegen konnte. Die Stürmer kontrollierten mit ihren Aktionen wie in der ersten Hälfte den Ball. Kurz später konnte Robert Lehmann den Außen-Drei-Viertel Fabian Schüler freispielen, der den nächsten Versuch legen konnte. Danach folgte der schnellste Versuch des Tages: Verbinder George Patrascu setzte einen Kick kurz vor das Malfeld der Gäste, den der junge 3.-Reihe-Stürmer Noah Volkers erlaufen konnte und zum 57:3 abschloss. Immer wieder versuchten die Karlsruher sich in Szene zu setzen – ihre Bemühungen endeten aber fast immer im Bereich der 22-m-Linie. Nur einmal konnten sie sich durchsetzen und in der 70. Minute den Ehrenversuch legen. Die Schlussphase gehörte wieder den Platzherren: Eine gegnerische Gasse mit anschließendem offenem Gedränge schob der Sturm in Malfeld und Robert Lehmann legte seinen zweiten Versuch ebenso wie Fabian Schüler, der nach einer Öffnung an die Seitenlinie zum 67:8-Endstand einlaufen konnte.
Das Spiel stand unter der souveränen Leitung des Schiedsrichters Robert Schellenberger, der bei Spielende beide Teams für ihre vorbildliche sportliche Einstellung lobte

„Das war eine gute Mannschaftsleistung über die gesamten 80 Minuten. Vor dem Spiel und den beiden Niederlagen der vergangenen Wochen waren wir sehr angespannt. Allen war bewusst, dass die KSV‘ler ihre Chancen suchen werden und es zu einem offenen Spiel kommen würde. Wir haben uns aber gut auf das Spiel eingestellt und nur wenig zugelassen. Vor dem Spiel konnten Gassen, Gedränge und die Spielzüge der Hintermannschaft mühelos durchgegangen werden. Wir hatten heute wieder eine Auswahl an guten Ersatzspielern, die sich nahtlos einfügten“, erklärt 3.-Reihe-Stürmer Florian Dicu nach dem Sieg.

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Swen Engelhardt, Lucian David, Ladislau Szani, Markus Brausam, Petre Ababei, Robert Lehmann, Noah Volkers, Florian Dicu, Max Eigenmann, Michael Oswald, Julian Dupont und Markus Wiener (alle Sturm); sowie Martin Ross, George Patrascu, Stephan Holpp, Antoine Essomba, Tobias Oswald, Fabian Schüler, Costinel Croituru, Marian Toader, Calvin Bahr und Jörg Hügel (alle Verbindung und Drei-Viertel).

Robert Lehmann Rugby Club Rottweil 2. Bundesliga

Robert Lehmann im Angriff

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