Aktuelles

Spitzenduell beim Rugby-Club Rottweil in der 2. Bundesliga-Süd

Ergebnis:

RC Rottweil – Stusta München

14 : 46

 

Rugbyfans nicht nur aus Rottweil und Umgebung fiebern dem Samstag entgegen, wenn um 15:00 Uhr auf eigenem Platz das letzte Rundenspiel der laufenden Saison ausgetragen wird. Gegner des Tabellenzweiten RCR ist der uneinholbare Tabellenführer und somit vorzeitige Meister der 2. Liga-Süd StuSta München (StuSta = Studentenstadt, Stadtteil). Die „Schwarz-Gelben“ können aber noch bis auf einen Punkt an den Liga-Primus heranrücken und so ihre „weiße Weste“ in der Rückrunde behaupten – eine Chance, die das RCR-Team nutzen will.

Beide Teams kennen sich gut und aufgrund der bisherigen Spielergebnisse ist die sportliche Rivalität groß. Vor einem Jahr konnten die „Schwarz-Gelben“ im Finale um den deutschlandweit ausgetragenen Liga-Pokal in Hannover die Oberhand behalten. Im Vorrundenspiel mussten die RCR’ler im Herbst eine Niederlage auf dem Platz am Englischen Garten in München hinnehmen.

Vor diesem Spitzenduell sind die Weichen für beide Teams gestellt: In der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga Ende Mai empfängt StuSta München den zweiten der Gruppe West (RC Aachen oder die TGS Hausen bei Offenbach), der RC Rottweil muss zum West-Meister RC Luxemburg reisen. Die Sieger der beiden Begegnungen tragen dann das Aufstiegsfinale aus. Der Gewinner steigt in die 1. BL-Süd-West auf.

Trainer Gustavo Lopez: „Wir möchten das Spiel offen gestalten und als Mannschaft geschlossen agieren, mit nicht zu vielen Einzelaktionen. Wir müssen darauf achten bei den StuSta-Angriffen früh am Mann zu sein, eine Schwächeperiode können wir uns nicht leisten. Vor allem in der Verbindung ist der Gegner überdurchschnittlich gut besetzt, da gilt es von Anfang an hellwach zu sein. Wir haben 22 höchst motivierte Spieler, das Training wie auch die Spielergebnisse waren in den letzten Wochen äußerst positiv und haben uns weiter nach vorne gebracht. Aus einer starken und gut strukturierten Defensive heraus möchten wir vor unseren zahlreichen und mitfiebernden Anhängern mit einem Heimsieg die Punkterunde abschließen.“

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RC Rottweil schlägt den Karlsruher SV 39:3

„Mit einer durchschnittlichen Leistung über die gesamte Spielzeit haben wir heute deutlich gewonnen und dem badischen Gastgeber klar die Grenzen aufgezeigt. Wir konnten, trotz einiger taktischer Positions-Umstellungen, an die guten Leistungen gegen München RFC und den Heidelberger TV in den letzten beiden Spielen der Rückrunde in der 2. Bundesliga anknüpfen. Wir sind auf einem guten Weg, konnten die Ergänzungsspieler gut integrieren, wenn auch heute nicht alles geglückt ist, was wir uns für unser Spielkonzept vorgenommen hatten“, kommentiert RCR-Trainer Gustavo Lopez die Partie gegen den Karlsruher SV beim 39:3 – Auswärtssieg.

Mit Feuereifer, aber sichtlich nervös starteten die Rottweiler in die Begegnung und drängten die „Blau-Weißen“ weit in die eigene Spielhälfte zurück. Zweimal standen sie in den Anfangsminuten im Malfeld der Gastgeber. Das „Ei“ konnte aber nicht regelgerecht abgelegt werden und der gut leitende Schiedsrichter Robert Shellenberger entschied jeweils auf 5-m-Gedränge. Daraus entwickelte sich nach einer seitlichen Öffnung der erste von sieben Versuchen zum 5:0 für den RCR durch Außen-Drei-Viertel Antoine Essomba. Danach hatten die Badener nach RCR-Nachlässigkeiten mehrfach Gelegenheit sich mit Standard-Gedrängen in Richtung RCR-Hälfte zu bewegen. Dabei blieb es aber. Die Defensivarbeit der RCR’ler zeigte sich dabei als sehr wirkungsvoll und nach 20 Minuten konnten „Schwarz-Gelben“ durch Innen-Drei-Viertel Emmanuel Mora punkten. Danach war das badische Feuer nur noch am Glimmen und sie konnten nur mit Einzelleistungen manche Situation entschärfen. Die KSV‘ler wurden durch die Angriffe des RCR-Sturms weiter in die eigene Hälfte eingeschnürt. Die „Schwarz-Gelben“ kontrollierten nach offenen Gedrängen und Standardsituationen (Gedränge, Gassen) das Spielgeschehen. Selbst gegnerische Gassen und Gedränge konnten die „Schwarz-Gelben“ häufig für sich entscheiden. Bis zum Seitenwechsel konnte 3.-Reihe-Stürmer Michael Oswald nach einem offenen Gedränge den Ball im Malfeld ablegen ebenso wie Antoine Essomba, der nach guten Rucks und schnellen seitlichen Öffnungen zwei weiteren Versuche erfolgreich abschloss. Nach einer Erhöhung von Bernard Tsang wurden beim Stand von 27:0 für den RCR nach vierzig Minuten die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Gastgeber einige gefährliche Ansätze, die sie mehrfach bis ans Viertelfeld der RCR’ler brachte. Diesen Angriffen fehlte aber die notwendige Geschlossenheit um zum Ziel zu führen. Einige Sololäufe sahen zwar spektakulär aus – es blieben aber Einzelaktionen. Der RCR hatte das Geschehen rasch wieder im Griff und die Stürmer kontrollierten mit ihren Aktionen wie in der ersten Hälfte den Ball. Trotz einer Vielzahl aussichtsreicher Angriffe konnten weitere Versuche zunächst aber nicht erzielt werden, nicht zuletzt auch deshalb, weil mancher entscheidende Pass zu ungenau kam und das Spiel wegen Vorwurfs unterbrochen werden musste. Erst nach über einer Stunde Spielzeit konnten zwei Angriffe durch Schlussspieler Manuel Jäger und den Außen-Drei-Viertel Fabian Schüler erfolgreich abgeschlossen werden. Nach der Erhöhung durch Manuel Jäger stand es 39:0 für „Schwarz-Gelben. Vorausgegangen waren jeweils Sturmangriffe aus Standardsituationen mit mehreren offenen Gedrängen und danach die Öffnung über die gesamte Spielfeldbreite auf die Außenpositionen. In der Nachspielzeit kamen die Gastgeber nach einem verwandelten Straftritt zum 39:3- Endstand für den RCR.

Vorstand Karl-Heinz Bahr: „Wir sahen heute eine bis zum Schlusspfiff kräftezehrende und engagierte Auseinandersetzung auf beiden Seiten mit einem klaren Sieg für den RCR. Trotz allem lief in unserem Team manches zähflüssig und hektisch. Insgesamt war es aber eine gute Mannschaftsleistung, auch konditionell und athletisch. Unser Blick richtet sich auf das Aufstiegsspiel Ende Mai beim Meister der 2.-BL-West-Gruppe RC Luxemburg. Ein echtes Kräftemessen verspreche ich mir aber zuvor noch am kommenden Samstag, wenn der verdiente Süd-Meister StuSta München zum letzten Rundenspiel in Rottweil antritt.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Lucian David, Swen Engelhardt, Markus Brausam, Petre Ababei, Michael Oswald, Noah Volkers, Leonardo Faria, Rui Da Silva, Max Eigenmann, Martin Storck und Julian Dupont (alle Sturm); sowie Martin Ross, Bernard Tsang, Stephan Holpp, Emmanuel Mora, Antoine Essomba, Tobias Oswald, Manuel Jäger, Marian Toader und Fabian Schüler (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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RC Rottweil trifft auswärts auf den Karlsruher SV

Ergebnis

Karlsruher SV – RC Rottweil

3 : 39

 

Am Samstag geht es für den RC Rottweil in Karlsruhe darum, als Vizemeister in der 2. BL-Süd die weiße Weste in der Rückrunde zu bewahren. Der 2. Platz beweist die gute und intensive Arbeit des Teams mit ihrem Trainer Gustavo Lopez. Damit sind die RCR’ler für die Aufstiegsrunden-Spiele (KO-Modus) zur 1. Bundesliga qualifiziert. Gegner ist als Meister der 2. BL-West wohl der RC Luxemburg, der in der deutschen Liga mitspielt.

Nach dem Sieg gegen den Heidelberger TV wurde in dieser Trainingswoche bewusst Wert auf kleine Fehler und deren Abstellung gelegt, so dass am Samstag die Details den Ausschlag gegen hochmotivierte Gastgeber zu Gunsten der „Schwarz-Gelben“ geben sollen. Mit einem Sieg könnte der Karlsruher SV die „rote Laterne“ an den Stuttgarter RC weiterreichen und so eine gute Basis für den Klassenerhalt vor dem letzten und entscheidenden Spiel zwischen den beiden Teams schaffen.

Die RCR-Cracks setzen auf dynamische, schnelle Ballwechsel und gut abgestimmtem Zusammenspiel. Mit ihrem routinierten Sturm haben sie schon manchem Gegner die Grenzen aufgezeigt. Der Auftrag kann nur heißen, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen. Wenn die Rottweiler im offenen Spiel kompakt stehen, wird das zu erwartende Übergewicht an den Standardsituationen zum Tragen kommen. Für Punkte sind die Rucks oder eben schnelles und sicheres Passspiel über die Außen-Drei-Viertel immer eine Waffe.
Bis auf den verletzten Nationalspieler Robert Lehmann, kann RCR-Trainer Gustavo Lopez im zweitletzten Rundenspiel wohl aus dem Vollen schöpfen.

Für das Team des derzeitigen Tabellenletzten Karlsruher SV, das in der letzten Saison aufgestiegen ist, verliefen die bisherigen Spiele alles andere als zufriedenstellend. Nur das Auftakt-Spiel gegen den München RFC und die Begegnung gegen Unterföhring konnten die Nord-Badener in der aktuellen Ligarunde für sich entscheiden.

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RC Rottweil schlägt den Heidelberger TV und verteidigt den 2. Tabellenplatz

Mit 32:15 (6 Versuche, 1 Erhöhung) schlug der RC Rottweil vor ca. 230 Zuschauern den Heidelberger TV und hat sich mit Blick auf die restlichen beiden Rundenpartien wohl für die KO-Spiele zum Aufstieg in die 1. Bundesliga als Tabellenzweiter qualifiziert.

Die Voraussetzungen für die Begegnung unter der guten Leitung des Schiedsrichters Raimond Priednieks gegen den Heidelberger TV schienen für die Rottweiler fast optimal, da Trainer Gustavo Lopez seine Mannschaft zum wiederholten Mal in der laufenden Saison annähernd in Top-Besetzung aufstellen konnte. Der RCR begann die Partie mit der taktischen Ausrichtung sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren und dies über die vollen 80 Minuten Spielzeit konsequent umzusetzen.
Mit Spielbeginn war klar, dass sich die dreißig Spieler auf dem Feld nichts zu schenken hatten. Die Tackles waren hart, jeder Ball wurde umkämpft und vor allem die Stürmer waren auf beiden Seiten stark gefordert. Die „Schwarz-Gelben“ setzten sich gleich zu Beginn des Spiels in der Gäste-Hälfte fest und konnten bereits nach 5 Minuten durch National-Spieler Vincent Holpp den ersten Versuch zum 5:0 legen. In den folgenden Minuten setzten sich die Kurpfälzer in der RCR-Hälfte fest und konnten bei mehreren Rucks (offene Gedränge) nur regelwidrig gestoppt werden. Einer der Straftritte verwandelten sie zum 5:3 Anschluss. Bis zum Seitenwechsel spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Oft wechselte der Ballbesitz, auch durch eine Reihe leichtfertiger Fang- und Passfehler auf beiden Seiten. Hinzu kam es infolge nicht optimaler Befreiungskicks durch die RCR‘ler, die nicht die Außenlinie erreichten, zu gut herausgespielten Angriffen mit der HTV-Drei-Viertel-Reihe. Die „Schwarz-Gelben“ mussten so mehr verteidigen, als ihnen lieb war.
In der zweiten Hälfte verlief das Spiel genauso intensiv wie im ersten Durchgang. Beide Mannschaften wollten ihr Punktekonto erhöhen und beschäftigten den auf beiden Seiten starken Sturm und mit schnell gespielten offenen Gedrängen. Die RCR’ler agierten in dieser Phase geschlossener und konnten das Spiel in die HTV-Hälfte verlagern. In der 48. Minute konnte 3.-Reihe-Stürmer Leonardo Faria nach einem Gedränge und mehreren Rucks die Heidelberger Verteidigungsreihe überwinden und zum 10:3 im Malfeld ablegen. Kurz danach baute der RCR die Führung wiederum durch Leonardo Faria und 2.-Reihe-Stürmer Petre Ababei zur 20:3 Führung aus. Verbinder Stephan Holpp besorgte mit der Erhöhung das 22:3. Die „Schwarz-Gelben“ hätten mit dem herausgespielten Vorsprung selbstbewusst weiter spielen können – doch wie bei aufgeregten Galopppferden kurz vor dem Start machten sich wie im ersten Durchgang Unsicherheiten breit und es kam zu unnötigen Defensiv- und Zuordnungsfehlern. Dabei wurden in der Verteidigung v. a. die weiten Kicks der Gäste ins RCR-Viertelfeld unterschätzt. Die HTV‘ler kamen so zu zwei leichten Versuchen und nach einer Erhöhung zum 22:15 Anschluss. Gegen Spielende fanden die RCR’ler wieder zu ihrer Spielanlage zurück und setzten sich im Viertelfeld der Kurpfälzer fest. Zwei weitere Versuche durch Vincent Holpp und Bernard Tsang führten nach mehreren Rucks und seitlichen Spielverlagerungen zum 32:15 Endstand.

Trainer Gustavo Lopez: „Wir haben das wichtige Spiel gegen einen starken Mitkonkurrenten gewonnen und damit den 2. Tabellenplatz so gut wie sicher – das Ergebnis der guten Arbeit aller zusammen. Heute, vor allem in der ersten Hälfte, eigentlich im gesamten Spiel aber haben wir zu wenig aus unseren Möglichkeiten vor allem im geschlossenen Offensivspiel gemacht. Dazu gab ein paar Handling- und Kick-Fehler zu viel. Unser Blick geht zum Spiel beim Karlsruher SV am nächsten Samstag. Die HTV‘ler waren konzentriert und willensstark – der erwartet starke Gegner.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Szani Ladislau, Lucian David, Swen Engelhardt, Noah Volkers, Petre Ababei, Vincent Holpp, Michael Oswald, Leonardo Faria, Markus Brausam, Gabriel Jäger, Max Eigenmann und Martin Storck (alle Sturm); sowie Marian Toader, Stephan Holpp, Costi Croitoru, Antoine Essomba, Rui Da Silva, Fabian Schüler, Tobias Oswald, Martin Ross, Bernard Tsang und Manuel Jäger (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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