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Finale Rugby Ligapokal 2017 in Hannnover – Mitfahrgelegenheit für Fans

Finale Rugby Ligapokal 2017 in Hannover

Für Fans gibt es ca. 30 Plätze im Bus!
Wir fahren am Samstag um 4 Uhr los.
Treffpunkt: Stadthalle Rottweil
Zurück: irgendwann nachts ;-)
Wer mitfahren will bitte anmelden!
Kosten:
Vereinsmitglieder: 15 Euro
Nichtmitglieder: 30 Euro

„Wer zuerst kommt mahlt zuerst!“

Anmeldungsmail an: info@rcrottweil.de

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Rugby-Club Rottweil zieht ins Finale des Rugby-Ligapokal 2017 ein

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Die Sensation ist gelungen. Der RC Rottweil schafft den Einzug in das Finale des Rugby-Ligapokals.

Vorangegangen war ein spannendes Halbfinale in Hannover gegen die SG Odin/Döhren, das die RCR‘ler vor rund 200 Zuschauern mit 22:13 für sich entscheiden konnten. Gegner im Finale ist das Team von StuSta München, das in Berlin die favorisierten RC Berlin Grizzlies mit 44:0 niederrang.

Mit Abtasten hielt sich keiner der Halbfinalisten lange auf. Vom Ankick an war Feuer in der Partie und die Anfangsminuten gehörten klar der heimischen SG Odin/Döhren. Deren offene Gedränge beschäftigten immens die Gäste, blieben jedoch immer wieder an der kämpferischen Defensive des RCR hängen. Mit schnellen, weiten Bällen wurde das Spiel verlagert. Das Offensivkonzept beim Heimteam passte und den Sturmlauf auf das eigene Malfeld konnten die „Schwarz-Gelben“ mehrfach nur durch Abseitspositionen unterbrechen. Die folgenden Straftritte konnten aber nicht verwandelt werden.

Nach ca. 10 Minuten hatten sich die RCR’ler im Mittelfeld mehr und mehr Chancen erarbeitet und gute Meter in Richtung SG Odin/Döhren-Hälfte gemacht. Die taktischen Vorgaben der „Schwarz-Gelben“ konnten sich immer besser durchsetzen und das Ballgeschehen konnte vors Malfeld der Niedersachsen verlagert werden. Nach einer Viertelstunde kam der RCR nach zwei Gedrängen und anschließender Öffnung auf die Drei-Viertel-Reihe durch Antoine Nnana zum ersten Versuch (0:5).
Postwendend mussten sie aber nach einem Straftritt wegen hohen Tackles das 3:5 hinnehmen. Die Rottweiler legten nach und konnten durch energische Sturmangriffe das Spiel wieder in die Hälfte der Gastgeber verlagern. Mitte der ersten Halbzeit gelang Hakler Lucian David mit einem Angriff nach gewonnener Gasse und mehreren offenen Gedrängen der zweite Versuch (3:10).

In der zweiten Hälfte verlief das Spiel genauso intensiv wie im ersten Durchgang. Beide Mannschaften strebten danach, ihr Punktekonto zu erhöhen und beschäftigten auf beiden Seiten den gegnerischen Sturm und mit schnellen weiten Bällen um das Spiel zu verlagern. Rottweil setzte weiter auf körperbetontes Spiel und konnte sich mit ihrem dominanten Sturm in der Hälfte der Gäste festbeißen und ihren Vorsprung ausbauen: Zuerst war es der 3.-Reihe-Stürmer Robert Lehmann, der nach einer Gasse mit seinen Kameraden den Gegner ins Malfeld schob und zum 3:15 ablegte. Danach konnte 1.Reihe- Stürmer Swen Engelhardt den vierten Versuch für sein Team legen (2:20). Vorausgegangen waren nach einer Gasse mehrere offene Gedränge mit Richtungswechseln. Schlussspieler Costi Croituru gelang die Erhöhung zum 3:22.

In den anschließenden Minuten hätte der RCR die Führung ausbauen können, ja müssen. Doch nach einigen Passfehlern und unkontrollierten Bodenkicks der RCR’ler kamen die Niedersachsen wieder ins Spiel. Nach zwei missglückten RCR-Angriffen kamen sie jeweils in Ballbesitz und konnten somit zum 13:22 verkürzen. Die Schlussminuten gehörten dann aber den Schwarzwäldern, die mit allen verfügbaren Kräften den Gegner in dessen Hälfte halten konnten und so den vielumjubelten Einzug ins Pokalfinale feiern konnten.

Trainer Steve Ball: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und meine Mannschaft ist der verdiente Sieger. Wir waren die bessere Mannschaft und stehen im Finale. Ein meist faires Spiel mit Härte, Athletik und Dynamik. Wir haben uns zu Spielbeginn etwas schwer getan, waren nervös und wollten mit dem Kopf durch die Wand. Nach dem ersten Versuch fanden wir besser zusammen und dominierten dann über weite Strecken dieses Halbfinale. Der Sturm hat in den Gedrängen und bei den Gassen souverän agiert und drei unserer vier Versuche gelegt. Alle Spieler haben eine tolle kämpferische und spielerische Leistung gebracht, die auch beim Gegner große Anerkennung fand.“

1. Reihe-Stürmer Swen Engelhardt fügt hinzu: „Mit dem Sturm haben wir die Partie dominiert und konnten so auch die drei Sturm-Versuche legen. In der Drei-Viertel-Reihe hat das Zusammenspiel gut geklappt. Das geschlossene Spiel nach vorne kann aber insgesamt noch besser werden. Dann steigt auch die Chancenanzahl. Die beiden generischen Versuche hätten wir verhindern müssen. Aber: Alle haben zusammen souverän das Finale erreicht, und das zum vierten Mal in Folge. Wir wollen nun endlich den Pokal!“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Gabriel Jäger, Lucian David, Swen Engelhardt, Petre Ababei, Markus Brausam, Noah Volkers, Michael Oswald, Robert Lehmann, Markus Wiener, Volker „Paule“ Frick und Julian Dupont (alle Sturm); sowie Marian Toader, Stephan Holpp, Tobias Oswald, Antoine Nnana, Fabian Schüler, Costinel Croituru, Leonard Holpp und George Patrascu (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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