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RC Rottweil gewinnt in Nürnberg

Ein hartes, faires Spiel mit viel Einsatz auf beiden Seiten und schließlich ein überlegener Gewinner, so lautet die kurze Umschreibung des Spiels des TSV 1846 Nürnberg gegen den RC Rottweil.  Mit 36:5  (17:5) behielten die „Schwarz-Gelben“ bei trockenem Herbstwetter die Oberhand und holten die Punkte gegen die ehrgeizigen Franken an den oberen Neckar.

Schon mit dem Ankick setzten sich die RCR’ler vor ca. 80 Zuschauern in der Hälfte der Gastgeber fest, mussten aber wegen einer Rückenverletzung nach einem Tackle Gedrängehalb Andrei Muntean auswechseln. Nach der längeren Spielunterbrechung mit der notwendig gewordenen Umstellung mussten sich die Cracks erst wieder finden und gaben den Vorteil im Viertelfeld der TSV’ler her.  Die Franken nutzten die Gelegenheit schnell und gingen nach einem breit angelegten Angriff mit 5:0 in Führung. Druckvoll spielten die „Schwarz-Gelben“ aber  weiter und konnten sich wenige Minuten später ans Viertelfeld der Platzherren heranarbeiten. Einen wegen Abseitsstellung verursachten Straftritt verwandelte Verbinder Tomishiro Tamenari zum 5:3-Anschluss.  Die Rottweiler hielten danach die TSV-Angriffe  mit erfolgreichen Tackles auf und konnten mit gut gespielten Rucks, Ballstafetten und Befreiungskicks die Situationen bereinigen und mit der schnellen Hintermannschaft das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte verlagern. Nach mehreren Gedrängen vor der Mallinie brachte der überragend spielende Kapitän Leonardo Faria den RCR mit 5:8 in Führung und Verbinder Tomishiro Tamenari erhöhte auf 5:10.  Die „Blau-Schwarzen“ kamen immer wieder in der Hälfte des RCR – einen Versuch konnten sie aber nicht herausspielen. Die geschlossene Defensivarbeit der „Schwarz-Gelben“ zeigte sich als wirkungsvoll und in der Offensive beschäftigten sie die TSV-Verteidigung mehr als denen lieb war.  Schließlich war es der 1.-Reihe-Stürmer Markus  Brausam, der nach einer Gasse und anschließendem Ruck nicht zu halten war und zum 5:15 ablegte. Tomishiro Tamenari erhöhte zum 5:17-Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten beide Mannschaften  auf Augenhöhe. Schnelle Angriffe beider Sturmreihen prägten diese Phase und es gelang  der verteidigenden Mannschaft jeweils die gegnerischen Angriffe abzuwehren und die Situation zu klären. Die „Reichsstädter“ hatten zwar immer wieder vielversprechende Möglichkeiten, die aber häufig nur Stückwerk blieben, da die notwendige Unterstützung durch Mitspieler fehlte. Die Franken kamen so immer wieder in Ballbesitz und brachen kraftvoll bis ins RCR-Viertelfeld durch. Danach konnten die RCR’ler das Spiel wieder ins Viertelfeld der Gäste verlagern. Nach mehreren  gut und umsichtig gespielten Rucks im Mittelfeld konnte der junge Hakler Hennrik Weiß mit einem Rückhandpass Innen-Drei-Viertel Stephan Holpp anspielen, der an der Außenlinie zum 5:22 ablegte. Danach war es Verbinder Tomishiro Tamenari, der einen von der TSV-Defensive vertändelten Ball aufnehmen konnte und das 5:27 markierte und dann auf 5:29 erhöhte. Mit diesem 4. Versuch sicherten sich die „RCR’ler“ den angestrebten Bonuspunkt. Den Versuchsreigen schloss Schlussspieler Costi Croitoru ab: Nach mehreren Rucks nahe der Mittellinie wurde er an der Seitenlinie angespielt und setzte sich mit einem starken Sololauf  trotz Gegenwehr etlicher Gegenspieler bis unter die Malstangen durch. Nach diesem 5:34 erhöhte  Tomishiro Tamenari auf 5:36. Die Schlussphase gehörte den Nürnbergern: In den restlichen Spielminuten hatten sie noch eine Reihe von aussichtsreichen Möglichkeiten vor dem RCR-Malfeld, die die Offensive aber mit viel Aufwand zu Nichte machten. Danach pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Simon Weise (TSV Nördlingen) die hart umkämpfte Partie ab.

Der RCR bleibt damit weiter ungeschlagen, muss sich aber wegen zwei noch auszutragender Nachholspiele mit dem 2. Tabellenplatz hinter dem SV StuSta Freimann (München) begnügen, der zwei Spiel mehr ausgetragen hat.

Trainer Gustavo Lopez: „Ein hart umkämpfter und sehr gut erarbeiteter Sieg. Wir mussten nach zwei Minuten wegen der Verletzung unseres Gedrängehalb das Team umstellen und kämpften danach etwas mit Nachlässigkeiten im Zusammenspiel, kassierten 6 Straftritte, hatten wenig Druck im Gedränge und waren sehr nachlässig bei unseren Einwürfen zur Gasse. Danach kamen wir aber wieder besser zurecht und brachten den Ball wieder nach vorne. In der Pause besprachen wir nochmals unsere taktischen Pläne und danach konnten wir vieles umsetzen und fanden genug Raum für unser Spiel. Unsere Tackles waren sehr gut und wir konnten einige Überzahl-Situationen gestalten. Auch unsere taktischen Kicks brachten den notwendigen Druck, die häufig zu schlecht ausgeführten TSV-Befreiungskicks führten. Das wussten wir schon vorher und  das konnten wir nutzen. Mich freut die gesamte Vorstellung des Teams, das Charakter, Beherrschung und Gelassenheit zeigte um das Spiel erfolgreich zu Ende zu bringen“.

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:  

Markus Brausam, Martin Ross, Swen Engelhardt, Noah Volkers, Filip Turkiewicz, Rui da Silva,  Michael Oswald, Leonardo Faria und Hennrik Weiss (alle Sturm); sowie Andrei Muntean,  Tomohiro Tamenari, Stephan Holpp, Sio Kapaga,  Antoine Essomba, Lukas Kästner, Costi Croitoru, Emmanuel Mora und Tobias Oswald (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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RC Rottweil gegen den TSV 1846 Nürnberg gefordert

Wenn am Samstag die „Schwarz-Gelben“ um 14 Uhr zum Spiel beim TSV 1846 Nürnberg (TSV)  antreten, sind sie als bisher ungeschlagener Tabellenführer aufgrund der bisherigen Ergebnisse nicht unbedingt  in einer  Favoritenrolle. Das erste Spiel der Rückrunde verspricht ein Kampf auf Augenhöhe zu werden – und  die bisherigen Begegnungen der Schwaben gegen den letztjährigen Aufsteiger aus der Frankenmetropole haben ihre eigene Brisanz. Das Vorrundenspiel, das als Nachholspiel erst vor vier Wochen ausgetragen wurde, konnten die TSV’ler im ersten Durchgang offen gestalten, erst in der zweiten Halbzeit setzte sich der RCR mit 44:24 durch.

Um  einen weiteren Schritt in Richtung Saisonziel zu machen, benötigen die RCR‘ler am Wochenende einen Sieg mit Bonuspunkt! Dabei kann Trainer Gustavo Lopez fast aus dem Vollen schöpfen: “Beim Auswärtssieg gegen den Erst-Liga-Absteiger Neckarsulmer SU vor drei Wochen  haben einige Spieler leichte Blessuren davongetragen. Ich denke aber, dass wir mögliche Ausfälle  kompensieren können und eine schlagkräftige Mannschaft haben. Nach zwei knappen Niederlagen gegen die etablierten Gegner München RFC und Neckarsulmer SU in den letzten Wochen trachten die TSV‘ler  nach Wiedergutmachung und das Team mit ihrem traditionell starken Sturm und der schnellen Hintermannschaft wird alles daransetzen sich in dieser Begegnung durchzusetzen. Wir werden den Nürnberger nicht unterschätzen und können nur mit einer guten Leistung den Platz an die Tabellenspitze halten”.

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RC Rottweil schlägt Neckarsulmer SU mit 40:25

Ein hartes, faires Spiel mit viel Einsatz auf beiden Seiten und schließlich ein verdienter  Sieger, so lautet die kurze Umschreibung des Spiels der Neckarsulmer Sport Union (NSU)  gegen den RC Rottweil.  Mit  40:25  (20:10) behielten die RCR‘ler die Oberhand und nahmen die Punkte mit an den oberen Neckar.

Die etwa 100 Zuschauer sahen unter der Leitung von Schiedsrichter Armon Trick (Heidelberg) ein faires Spiel und einen Auftakt nach Maß: Bereits mit dem Ankick machten die NSU‘ler mit mehreren Rucks (offene Gedränge) Druck und konnten  zur 5:0 Führung ablegen. Nach der gelungenen Erhöhung führten sie 7:0. Nach diesem Weckruf kam wenige Minuten später die Antwort der RCR’ler: Nach einem weiten Straftritt in die Gasse öffneten lange Pässe die Lücke an der Außenlinie für Schlussspieler Emmanuel Mora, der  zum 7:5 ablegen konnte. Danach gab es zunächst ein attraktives Spiel auf beide Malfelder, in dem die Cracks mit ihren Angriffen aber  jeweils an der wachen Defensive scheiterten. Nach einer Viertelstunde waren es  die Spieler des RCR, die erfolgreich eine Lücke finden konnten und die  7:10-Führung markierten: Im Ruck konnte ein Straftritt erzwungen werden. Die gewonnene Gasse öffneten sie wiederum über die ganze Platzbreite und Außen-Drei-Viertel Antoine Essomba legte das „Ei“ im NSU-Malfeld ab. Druckvoll kam die Antwort des NSU-Sturms, der sich vor der 22-Meter-Zone der „Schwarz-Gelben“  festsetzte, einen Straftritt erzwang und so zum 10:10 ausgleichen konnte. Im Gegenzug setzten sich die RCR’ler mit gut gespielten Rucks wieder in der Spielhälfte der Gastgeber fest. Eine regelwidrige Defensiv-Aktion führte zu einem Straftritt der den RCR, den Verbinder Tomohiro Tamenari aus zentraler Lage sich zur 10:13-Führung verwandelte. Nach einem gewonnen Gedränge kurz vor Seitenwechsel in der eigenen Spielhälfte baute der RCR seine Führung  zum 10:20-Halbzeitstand aus: Antoine Essomba wurde wieder an der Seitenlinie angespielt und legte nach einem 50-Meter-Sprint zu seinem zweiten Versuch ab und Tomohiro Tamenari verwandelte die Erhöhung.

In der zweiten Halbzeit  nahmen zunächst  die NSU’ler das Heft in die Hand, drängten den RCR weit in die eigene Hälfte zurück, starteten eine ganze Anzahl vielversprechender Angriffe und bekamen schließlich wegen Abseits einen Straftritt zugesprochen, den sie zum 13:20 verwandelten. Weitere druckvolle Angriffe der Unterländer folgten, doch Innen-Drei-Viertel Sio Kapaga fing einen ihrer Pässe ab und legte nach einem 60-Meter-Sprint zum 13:25 ab. Verbinder Tomohiro Tamenari erhöhte auf 13:27. Die Antwort der NSU’ler erfolgte prompt: Nach einem druckvollen Sturmangriff und überraschenden Richtungswechsel nach einem Ruck kamen sie zum 18:27 heran.  Danach war es wieder der RCR mit ihrem überragenden Kapitän Leonardo Faria, der den Gastgeber in Bedrängnis brachte und kurz hintereinander nach Fouls am Ruck zwei Straftritte zugesprochen bekam. Tomohiro Tamenari verwandelt beide zum Zwischenstand von 18:33. Mit  aller Anstrengung und mit aller noch verfügbaren Energie griffen die NSU’ler gegen Spielende weiter an und stemmten sich mit weiteren Attacken gegen die anbahnende Niederlage. Doch Sio Kapaga machte deren Hoffnungen ein Ende. Er fing, wie zu Beginn des zweiten Durchgangs, einen Pass ab und legte nach einem 70-Meter-Sprint zum 18:38 ab und Tomohiro Tamenari schraubte per Erhöhung den Punktestand auf 18:40. In der Nachspielzeit konnten sich die Neckarsulmer noch einmal  durchsetzen und stellten nach einem Versuch und verwandelter Erhöhung das 25:40-Endergebnis her.

Trainer Gustavo Lopez: „Die Anspannung vor dieser Begegnung war groß – auf beiden Seiten. Wir haben mit einer sehr starken und geschlossenen Mannschaftsleistung  dieses Spiel verdient  gewonnen, gegen einen sehr starken Gegner, der in der letzten Saison noch in der ersten Liga spielte. Was Athletik und Kondition wie auch die Abstimmung angeht, haben die Jungs unter Führung des überragend spielenden Kapitän Leonardo Faria überzeugt. Meine Mannschaft war auf dieses Spiel gut vorbereitet.  Wir haben uns heute gegen einen Mitkonkurrenten  in der 2. Bundesliga Süd durchgesetzt, werden noch einige Verbesserungen anstreben und freuen uns nun auf das nächste Spiel in zwei Wochen beim  Aufsteiger RFC Augsburg.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten:  

Markus Brausam, Martin Ross, Swen Engelhardt, Noah Volkers, Filip Turkiewicz, Rui da Silva,  Michael Oswald, Leonardo Faria, Hennrik Weiss, Tobias Oswald und Klaus Hummel (alle Sturm); sowie Andrei Muntean,  Tomohiro Tamenari, Stephan Holpp, Sio Kapaga,  Antoine Essomba, Bjarne Stern, Emmanuel Mora, Lukas Kästner und Max Saile (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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RC Rottweil fährt zur Neckarsulmer SU

Beim Rugby-Club Rottweil herrscht derzeit gute Stimmung: Spieler, Trainer und Anhänger sind zufrieden mit den bislang gezeigten Leistungen und der daraus resultierenden Punkteausbeute. Nach dem gewonnenen Heimspiel gegen den  Münchner Titelaspiranten SV StuSta Freimann erwartet die RCR‘ler der nächste Kracher. Der RCR reist zum Erstliga-Absteiger Neckarsulmer SU und bestreitet somit nach vier Heimspielen das erste Auswärtsspiel. Die Unterländer haben in ihren  bisherigen drei Vorrunden-Begegnungen zweimal die Oberhand behalten. Hinsichtlich ihrer spielerischen und körperlichen Möglichkeiten ist von den Hausherren  einiges zu erwarten. Nach dem Abstieg gab es zwar eine größere Umwälzung im Mannschaftskader und der eine oder andere Leistungsträger hängte die Rugbyschuhe an den Nagel, mehrere ausländische Spieler zogen weiter. Viele Abgänge konnten für die laufende Saison aber gut mit jungen Spielern ersetzt werden.

Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs gehen die „Schwarz-Gelben“ durchaus selbstbewusst in diese Spitzenpartie. Die Moral der Truppe ist gut und diese  Woche wurde von Chef-Trainer Gustavo Lopez und seinem Co-Trainer Benjamin Gonzalez  nochmal intensiv genutzt, um die Feinabstimmung  zu verbessern. An Motivation mangelt es bei den RCR’lern nicht  und sie wollen alles dafür tun, dass die Punkte nicht am unteren Neckar bleiben.

„Meine Spieler wissen was sie können und werden sich gegen die Neckarsulmer reinhängen“, fasst Trainer Gustavo Lopez die schwierige Aufgabe für den Samstag zusammen. Seine Hoffnung ruht darauf, dass sein Team, wie in den bisherigen Spielen  auch,  dem  Konkurrenten Zähne zeigt und  das vorhandene spielerische und kämpferische  Potenzial abrufen kann. „Wenn der Kampf von meiner Mannschaft angenommen wird, wird es ein interessantes Spiel. Wir müssen aber  von der ersten Minute an hellwach sein. Wir glauben an unsere Fähigkeiten, so wie wir es gegen  StuSta und in den Begegnungen davor gezeigt haben  und hoffen, unser Spiel durchziehen können.“

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