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RC Rottweil verliert gegen den deutschen Meister Heidelberger Ruderklub DRV-Pokal Achtelfinale

Mit einer kämpferischen Meisterleistung schaffte es der RCR vor knapp 200 Zuschauern das Spiel gegen den deutschen Meister Heidelberger Ruderklub über weite Strecken offenzuhalten und über eine Stunde die Führung zu behaupten. Gegen Ende der 80-minütigen Spielzeit setzten sich aber die Favoriten aus der Kurpfalz durch und qualifizierten sich so erwartungsgemäß für das Viertelfinale im DRV-Pokal.

Die Anfangsminuten gehörten den „Schwarz-Gelben“, die mit kurzen Rucks (offene Gedränge) und schnellen, weiten Bällen das Spiel verlagerten und so dem HRK-Sturm aus dem Wege gingen. Bereits nach fünf Minuten fand Schlussspieler Manuel Jäger nach einem Gedränge vor dem Viertelfeld mit einem kurzen Überkick die Lücke und konnte zur 5:0-Führung ablegen und mit der Erhöhung auf 7:0 ausbauen. Kurz danach konnten die Gäste nach einer Gasse und starken Rucks das „Ei“ mit dem stark aufgestellten Sturm zum 7:5 über die Linie schieben und mit der anschließenden Erhöhung ausgleichen. Danach wogte das Spiel hin und her. Es gelang keinem der Teams sich entscheidend durchzusetzen. Die Stürmerphasen sowie die Passangriffe wurden durch gut organisierte Verteidigungslinien auf beiden Seiten gestoppt. Erst kurz vor Seitenwechsel konnten die RCR‘ler mit einem Straftritt nach einem Foul (Bodenspiel) die Führung durch Manuel Jäger zum 10:7 ausbauen. Bis dahin hatte das Spiel alles, was ein gutes Rugbyspiel haben muss: Zwei engagierte Teams, ein enges Ergebnis, Kampf bis zur letzten Minute der ersten Halbzeit.

Das gutklassige Spiel sollte sich auch durch Halbzeit zwei ziehen. Die Gäste vom unteren Neckar übernahmen per Versuch und Erhöhung zwar kurz die Führung zum 10:14, die „Schwarz-Gelben“ konterten kurz später mit einem schön herausgespielten Sturm-Versuch und schafften durch 1.-Reihe-Stürmer Markus Brausam die knappe 15:14-Führung. In dieser Spielphase machten sich viele der zahlreichen Fans schon Hoffnungen, dass man den Favoriten vielleicht schlagen könnte. Einigen gut aufgebauten Passangriffen fehlte letztendlich der entscheidende Durchbruch, zweimal auch das letzte entscheidende Abspiel auf den mitlaufenden Mitspieler gegen die starke Verteidigungslinie der routinierten HRK’ler. Nach etwa einer Stunde waren es die Kurpfälzer, die mehr und mehr das Spiel bestimmten und so diese Überlegenheit auch in Punkten an der Anzeigentafel verdeutlichen konnten. Mit zwei Versuchen, einer Erhöhung und zwei Straftritten gingen sie mit 15:37 in Führung. Erst in der Schlussminute konnten die RCR’ler noch einmal punkten: Nach mehreren Rucks machte Markus Brausam mehrere Meter Richtung HRK-Malfeld und gab weiter zu Michael Oswald, der den Versuch zum 20:37 legen konnte. Nach der Erhöhung von Manuel Jäger stand das Endergebnis 22:37 fest und der sehr sicher und umsichtig leitende Schiedsrichter Armon Trick beendete mit seinen Assistenten Simon Wilde und Thomas Wiener diese sehr sehenswerte Auseinandersetzung.

Trainer Gustavo Lopez: „Als Fazit von diesem Pokalspiel bleibt, dass sich mein Team großartig gegen den Favoriten behaupten konnte, der HRK aber einen schlussendlich verdienten Sieg einfuhr. Alle meine Spieler haben heute eine außerordentlich starke Leistung geboten mit viel Einsatz, Disziplin und Kampfgeist. Bestnoten verdienten sich die stark spielenden Stürmer Markus Brausam und Petre Ababei. Mit etwas Glück hätten wir nach dem Seitenwechsel zwei weitere Versuche legen können. Wir haben die Saison somit abgeschlossen, auf die wir durchaus stolz sein können. Wir werden unseren Weg weitergehen. Nach einer kurzen Trainingspause bereiten wir uns auf die neue Saison vor und nehmen an einem Wochenende Ende August noch an den deutschen 7er-Meisterschaften teil.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Ladislau Szani, Swen Engelhardt, Markus Brausam, Martin Storck, Tobias Oswald, Petre Ababei, Michael Oswald, Leonardo Faria, Max Eigenmann, Markus Wiener, Richard Nothwang und Volker „Paule“ Frick (alle Sturm); sowie Martin Ross, Stephan Holpp, Costi Croitoru, Antoine Essomba, Fabian Schüler, Julian Dupont, Manuel Jäger, Marian Toader und Sebastian Wilde (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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DRV-Pokal Achtelfinale: RC Rottweil gegen den Heidelberger Ruderklub

Ergebnis

RC Rottweil 22 : 37 RK Heidelberg

>>> Unterstützt den RC Rottweil am Samstag <<<

Deutscher Rugby-Meister spielt in Rottweil
RC Rottweil trifft auf den Heidelberger Ruderklub/DRV-Pokal

Der Rugby-Zweitligist RC Rottweil geht realistisch, trotz allem aber auch zuversichtlich ins Achtel-Final-Spiel um den DRV-Pokal (Samstag 15.00 Uhr, Rugbyplatz Rottweil). Gegner ist das Team des aktuellen deutschen Meisters Heidelberger Ruderklub (HRK), der am vergangenen Samstag das Finale gegen die Rudergesellschaft Heidelberg (RGH) in Berlin klar für sich entschieden hat. Der HRK dominiert eindeutig das deutsche Rugby seit über zehn Jahren und hat eine Vielzahl von Nationalspielern in den eigenen Reihen. Anfang Mai gewannen sie den hochangesehenen „European Rugby Continental Shield“ gegen namhafte europäische Clubs.

Die „Schwarz-Gelben“ erkämpften sich in der starken 2. BL-Süd die Vizemeisterschaft, konnten sich aber im Aufstiegsspiel vor zwei Wochen zur 1. BL Süd/West beim RC Luxemburg nicht durchsetzen. In der ersten Runde um den DRV-Pokal schlugen sie den Erstligisten RC Berlin Grizzlies.
Die Unterschiede zwischen beiden Teams sind aufgrund dieser Tatsachen groß und unübersehbar. Die RCR’ler betrachten dieses Spiel durchaus als Herausforderung, aber auch als Ehre, sich gegen den frischgebackenen deutschen Meister messen zu können. Mit dem HRK erwarteten die Gastgeber also offensiv wie defensiv einen überaus dominanten Gegner, körperlich und technisch sehr athletisch und robust, mit einem äußerst starken Sturm und sehr schnell kombinierender Drei-Viertel-Reihe. Diese Tatsache wird auch nicht getrübt dadurch, dass davon ausgegangen werde kann, dass der HRK ohne eine Reihe der aktuellen Nationalspieler die Fahrt an den oberen Neckar antreten wird. Sie stehen in der Vorbereitung zum wichtigen WM-Qualifikationsspiel gegen Portugal am nächsten Samstag (16.06.2018) in Heidelberg.

„Die Strategie unserer „Schwarz-Gelben“ kann nur sein, das Spiel so lange und so gut wie möglich halbwegs offen gestalten können und als Mannschaft geschlossen zu agieren, mit nicht zu vielen Einzelaktionen.

Ich freue mich mit den Spielern, unserem Trainer Gustavo Lopez, dem Vorstand, ja, dem gesamten Verein auf dieses Highlight, das wohl letzte Spiel der für uns sehr erfolgreichen Saison“, meint Vorsitzender Karl-Heinz Bahr und blickt auf einige Monate harter Trainingsarbeit und eine stetige Leistungsentwicklung der Mannschaft zurück. „Wenn wir es richtig annehmen, geben uns allein die Erfahrungen und Eindrücke, die das Spiel gegen den HRK bieten wird, noch einmal einen positiven Schub für die Zukunft.“

 

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RC Rottweil spielt im Playoff-Halbfinale beim RC Luxemburg

Ergebnis:

RC Luxemburg – RC Rottweil

34 : 19

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Aufstiegsspiel zur 1. BL Süd-West am 26.05.2018 in Luxemburg.

Zum Saison-Highlight kommt es am Samstag für die Zweitliga-Cracks des Rugby-Club Rottweil, wenn es im Stade Boy Konen in Luxemburg auf dem ungewohnten Kunstrasen in der Aufstiegsrunde um den freien Platz im Oberhaus (1. Bundesliga Süd-West) geht, den das Team des SC Neuenheim (Heidelberg) als Absteiger freimachen musste.
Schon jetzt haben die „Schwarz-Gelben“ mit ihrem Trainer Gustavo Lopez die erfolgreichste Saison seit dem Wiederaufstieg vor fünf Jahren gespielt und haben als Vizemeister die Rundenspiele abgeschlossen. Soll die Krönung mit dem Wiederaufstieg in die erste Liga gelingen, werden aber noch zwei Siege gebraucht.
An diesem Samstag steht also gegen den RC Luxemburg, den Meister der 2. BL-West das Playoff-Halbfinale an. Vor drei Jahren konnte jede Mannschaft im Rahmen des DRV-Pokals jeweils zu Hause dominieren. Aktuell ist die internationale Truppe mit Spielern vor allem aus Großbritannien (die im Großherzogtum überwiegend im Bankenbereich beschäftigt sind) schwer einzuschätzen und es gibt wenige Informationen zur Spielweise oder zu Leistungsträgern. Sicher ist jedoch, dass der Westmeister nach einer Saison in der 2. Liga mit aller Macht den Wiederaufstieg in die 1. Liga anstrebt.
Trainer Gustavo Lopez: „Für meine Jungs ist es wichtig, dass wir das Spiel von Anfang an in die Hand bekommen und es gestalten. Wir müssen klug und diszipliniert über unseren starken Sturm mit stabilen Gedrängen und sicheren Gassen schnell ins Spiel finden und dann vor allem mannschaftlich geschlossen agieren und uns die guten Leistungen Rückrunde in Erinnerung rufen. Daran wollen wir anknüpfen.“

Im anderen Playoff-Halbfinale spielt die StuSta München als Meister der 2. BL-Süd zu Hause gegen TSG Hausen (LK Offenbach), den zweiten der Westliga. Die Sieger dieser beiden Halbfinale bestreiten am 2. Juni das Finale. Der Gewinner steigt auf – der Verlierer hat im Relegationsspiel gegen den zweitletzten der 1. Bundesliga eine weitere Chance, das Oberhaus zu erreichen. Mit dem RK Heusenstamm wartet hier allerdings ein seit Jahren etablierter, starker Gegner.
Die Nord/Ost Playoff-Halbfinale bestreiten der Berliner SV 92 – TSV Victoria Linden Hannover und der FC St. Pauli – USV Potsdam.

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Niederlage gegen StuSta München/ RC Rottweil verliert 14:46 

Bei schönem Rugbywetter hatten die zweitplatzierten RCR-Cracks den Tabellenführer und Meister der 2. Liga-Süd zu Gast und verloren vor über 200 Zuschauern deutlich mit 14:46 (Halbzeit 14:29). Verletzungsbedingt konnten die „Schwarz-Gelben“ nicht in Topbesetzung gegen den Mitkonkurrenten antreten und mussten die eindeutig spielerische Überlegenheit und starke mannschaftliche Geschlossenheit der Münchner hinnehmen.

Die Spieler beider Mannschaften gingen sehr ambitioniert ins Match, Angriffsversuche wurden auf beiden Seiten konsequent und hart getackelt. Jedes Team wollte dem anderen die Grenzen aufzeigen, doch es gab im Spiel nur in den Anfangsminuten einen echten Schlagabtausch. Die RCR‘ler ließen sich von den geschlossenen Angriffen der körperlich überlegenen Gäste beeindrucken und wurden in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Nach einem Foul am Ruck (offenes Gedränge) und dem verwandelten Straftritt eröffneten die Bayern ihre Versuchsserie (4 Versuche, 2 Erhöhungen) und lagen nach einer halben Stunde mit 29:0 in Führung. Die „Schwarz-Gelben“ hatten in dieser Spielphase dem Gegner wenig entgegenzusetzen und verloren in entscheidenden Momenten v. a. bei Rucks und mit ungenauem Handspiel immer wieder den Ball. Die Studenten-Städter kamen so immer wieder in Ballbesitz und brachen variantenreich bis ins Malfeld durch, nicht zuletzt auch begünstigt durch inkonsequente und halbherzige Tackles der RCR-Defensive. Danach konnten die RCR’ler das Spiel erstmals bis ins Viertelfeld der Gäste verlagern. Nach zwei gut und umsichtig gespielten Angriffen konnten sie bis zum Halbzeitpfiff des sehr gut leitenden südafrikanischen Schiedsrichters Jonathan Teppler mit zwei Versuchen und jeweiliger Erhöhung auf 14:29 herankommen.

Nach dem Seitenwechsel wollten die RCR’ler unbedingt ihr Punktekonto erhöhen und beschäftigten die StuSta-Defensive entsprechend mit schnell gespielten Rucks. Es gelang ihnen aber nicht, das „Ei“ im Malfeld der Bayern abzulegen. Dreimal kamen sie bis kurz vor die Mallinie, der letzte Pass war aber jeweils ein Vorpass und das Spiel wurde vom Schiedsrichter zu Recht unterbrochen. Das dritte Gedränge nutzten die hellwachen Münchner zu einem wohl spielentscheidenden Konter: Aus dem Viertelfeld überraschten sie mit weiten Überpässen die zu offensiv orientierten Gastgeber und bauten nach einem Solo ihres Außen-Drei-Viertel ihre Führung auf 14:34 und mit der Erhöhung auf 14:36 aus. Eine Reihe weiterer Defensivfehler erlaubten dem Meister zwei weitere Versuche zum 14:46. Dies war nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit bereits das Endergebnis. Eine Reihe mannschaftlich geschlossener Angriffe sowohl mit dem Sturm als auch mit der schnellen Drei-Viertel-Reihe konnten die RCR’ler leider nicht in zählbares ummünzen.

Trainer Gustavo Lopez: „Wir haben das Spiel gegen einen starken Mitkonkurrenten zurecht verloren. Die vielen leichten, oft aufgezwungenen Fehler in der Anfangsphase haben uns leider zu sehr verunsichert. Wir haben schwer ins Spiel gefunden und das druckvolle, aggressive StuSta-Spiel hat manch einem meiner Spieler den Schneid abgekauft. Leider haben wir vor allem aber in der ersten Hälfte, eigentlich im gesamten Spiel zu wenig aus unseren spielerischen Möglichkeiten gemacht. Hinzu kamen die vielen unnötigen Handling-Fehler und die letztlich zu passive Defensivarbeit. Bis zum Aufstiegsspiel am 26.05.2018 beim RC Luxemburg haben wir noch einiges zu tun. Zumindest kann mein Team vielmehr als es heute gezeigt hat. Das zeigen wir dann wieder gegen den West-Meister.“

Vorstand Karl-Heinz Bahr: „Zum Abschluss der Saison wollten wir unseren Fans und Unterstützern gegen StuSta ein Spiel auf Augenhöhe bieten. Das konnten wir heute leider nicht umsetzen. StuSta ist der verdiente Sieger, denen wir zu ihrem tollen Spiel gratulieren. Ein faires Spiel mit Härte, Athletik und Dynamik. Natürlich waren unsere Spieler bei Spielende enttäuscht. Aber sie haben trotz viel kämpferischem und spielerischem Einsatz heute nicht zu ihrem Spiel gefunden. Wir haben mit unserem Trainer Gustavo Lopez aber insgesamt eine sehr gut gespielte Saison hinter uns, in der wir alle unsere Erwartungen übertreffen konnten. Als Vizemeister haben wir die KO-Runde der Aufstiegsspiele zu ersten Bundesliga erreicht. Bis zum Spiel in Luxemburg gilt es sich moralisch und psychisch wieder zu fangen und die Herausforderung im Großherzogtum anzunehmen.“

Für den Rugby-Club Rottweil spielten: Lucian David, Swen Engelhardt, Markus Brausam, Martin Storck, Petre Ababei, Michael Oswald, Noah Volkers, Leonardo Faria, Szani Ladislau, Gabriel Jäger, Max Eigenmann, Markus Wiener und Richard Nothwang (alle Sturm); sowie Martin Ross, Bernard Tsang, Stephan Holpp, Costi Croitoru, Emmanuel Mora, Tobias Oswald, Manuel Jäger, Marian Toader und Rui da Silva (alle Verbindung und Drei-Viertel).

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